T.Seven – Die 90er haben angerufen. Sie wollen Judith mit „Coco Jamboo“ zurück!
Shownotes
Die 90er sind zurück – und mit ihnen eine Stimme, die damals um die Welt ging: T.Seven alias Judith Buthmann, bekannt als Sängerin der Eurodance-Band Mr. President. Mit „Coco Jamboo“ landete die Band 1996 einen internationalen Megahit, der bis heute auf keiner 90er-Party fehlen darf.
Doch während Millionen Menschen zu „Coco Jamboo“ tanzten, träumte Judith eigentlich von ganz anderer Musik. Auf dem Höhepunkt des Erfolgs verließ sie Mr. President, wollte eigene Songs schreiben und Rockmusik machen. Es folgten musikalische Experimente, unerwartete Herausforderungen und schließlich sogar eine zweite Karriere als Pferdetrainerin.
Heute steht T.Seven wieder auf den großen Bühnen und erlebt mit dem 90er-Revival eine erstaunliche Rückkehr. Wie fühlt es sich an, wenn ein Song einen 30 Jahre lang begleitet? Wie verändert Weltruhm das eigene Leben? Und warum ist es manchmal schwieriger, aus einer erfolgreichen Rolle auszubrechen, als überhaupt berühmt zu werden?
Darüber spricht Judith mit Boris Rogosch in dieser Folge von Vinyl & Wein. Es geht um Madonna als großes Vorbild, die wilden 90er, musikalische Freiheit, persönliche Neuanfänge und die ungebrochene Lust, auf der Bühne zu stehen.
Natürlich bringt Judith auch ihre Lieblingsmusik mit: von Air über Duran Duran und Simply Red bis zu Peter Fox und Madonna. Sommelier Jonas Hauke begleitet die musikalische Reise mit vier ausgewählten Weinen – vom gereiften deutschen Sekt über einen portugiesischen Rosé und weißen Burgunder bis zum kalifornischen Cabernet Sauvignon.
Und zum Schluss gibt es sogar noch eine musikalische Überraschung: Judith stellt ihren neuen Weihnachtssong „Christmas on the Dancefloor“ vor.
Aufgezeichnet wurde diese Folge im Weinraum des Grill Royal Hamburg.
Die Songs dieser Folge
Mr. President – Coco Jamboo
Album: We See the Same Sun
Air – All I Need
Album: Moon Safari
Duran Duran – Come Undone
Album: Duran Duran (The Wedding Album)
Peter Fox – Schwarz zu Blau
Album: Stadtaffe
Madonna – Skin
Album: Ray of Light
Simply Red – A New Flame
Album: A New Flame
T.Seven – Christmas on the Dancefloor
Single
Die Weine dieser Folge
Battenfeld-Spanier – Blanc de Noirs Sekt 2017
Rheinhessen, Deutschland
Niepoort – Redoma Reserva Rosé 2023
Douro, Portugal
Olivier Leflaive – Montagny 1er Cru Bonneveaux 2022
Burgund, Frankreich
Beaulieu Vineyard – Cabernet Sauvignon 2019
Napa Valley, Kalifornien, USA
Unsere Partner
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Vinyl & Wein – der Podcast über Musik, Wein und die Geschichten dahinter.
Mit Boris Rogosch und Sommelier Jonas Hauke.
Foto: Martin Herrmann
Transkript anzeigen
00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Vinyl & Wein.
00:00:27: Mein Name ist Boris Rogosz, wir sind heute wieder einmal im Weinraum des Grill Royal in Hamburg.
00:00:33: Gemeinsam mit unserem Sommelier Jonas Hauke freue ich mich auf einen ganz besonderen Gast, Judith Butman.
00:00:40: Besser bekannt als T-Seven!
00:00:43: Mit Mr.
00:00:44: President wurde sie in den neunziger Jahren zum internationalen Popstar und zu einem der bekanntesten Gesichter des Eurodance.
00:00:52: Die Band landete zahlreiche Hits doch einer Schrieb Musikgeschichte.
00:00:56: Koko Jumbo wurde zum Welthit und ist bis heute einer der bekanntsten Songs dieser Zeit.
00:01:03: Judith erlebte den ganz großen Ruhmenstand auf Bühnen rund um die Welt und entschied sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere für den Absprung.
00:01:11: Doch Judith wollte keineswegs mit der Musik aufhören, sie wollte ihren eigenen Weg gehen Rockmusik machen und eigene Songs schreiben.
00:01:20: Das tat sie auch.
00:01:21: durch den Eurodance-Stempel
00:01:22: wurde sie nie so ganz los.
00:01:25: Wir sprechen über diese außergewöhnliche Zeit, über Erfolg, Erwartung und den Mut neue Wege einzuschlagen.
00:01:31: Über ihre musikalischen Wurzeln ihr großes Idol Madonna und darüber wie sie sich schließlich abseits des Musikgeschäfts ein ganz neues Leben aufbaute und als Pferdetherapeuten eine zweite berufliche Erfüllung fand.
00:01:46: Heute steht sie wieder auf der Bühne und erlebt das große Revival der Neunziger Hautner mit!
00:01:51: Wie fühlt es sich an, nach all den Jahren wieder als T-Seven gefeiert zu werden?
00:01:56: Und wie blickt sie heute auf ihre damalige Karriere zurück.
00:02:00: Musikalisch begleiten uns Madonna Air, Simply Red, Duran Duran und Peter Fox.
00:02:07: Unser Sommer hier.
00:02:07: Jonas Hauke hat dazu wieder vier spannende Weine ausgewählt von prickelnd über rosé weiß bis zum kräftigen Rotwein.
00:02:17: Und ganz zum Schluss gibt es noch eine besondere Premiere, ein brandneuen Song von Judith Alias T-Seven.
00:02:25: Viel Spaß mit Judith Bootmann alias t seven bei Venyl und Wein!
00:02:32: Bevor es jetzt losgeht kommt erstmal noch ein bisschen Werbung.
00:02:36: und wer uns länger schon zuhört weiß Bei uns steht der Wein immer im Mittelpunkt.
00:02:42: Und umso schöner ist, dass wir mit Testdorf jetzt genau den
00:02:46: Partner gefunden
00:02:47: haben der uns in allen Weinfragen perfekt unterstützt.
00:02:52: Über viertausend Weine viele davon absolute Spitzengewächse dazu persönliche Beziehungen zu den Winzerinnen und Winzern und ein Sortiment das für Einsteiger genauso funktioniert wie für Fortgeschrittene Und dazu auch jede Menge alkoholfreie Optionen, die wir hier bei uns
00:03:11: auch
00:03:11: sehr gerne ausschenken.
00:03:13: Testsdorf steht nicht nur für Qualität und für ein hervorragendes Sortiment sondern auch für Tradition.
00:03:20: Sie sind nämlich einer der ältesten Weinhändler Deutschlands gegründet, Und nicht
00:03:29: nur wir
00:03:29: können hier unsere Weine auswählen, sondern auch ihr.
00:03:32: Mit dem Code venyl-zehn zusammengeschrieben bekommt ihr dauerhaft ein zehn Prozentrobot auf alle Weine außerhalb der Subscription plus eine versandkostenfreie Lieferung.
00:03:48: Wenn Ihr Euren Weinhorizont erweitern wollt lohnt sich auf jeden Fall einen Blick auf testdorf.de.
00:04:03: Ja, jetzt haben wir ihn wieder.
00:04:04: Aber ich hab ihn schon seitdem ich weiß... Liebe Judith, dass du uns besuchst hier.
00:04:11: Es
00:04:11: tut mir leid!
00:04:12: Ja und ich glaube auch ein paar Hundert angesteckt.
00:04:15: Man hat das ja auf den Lippen ne?
00:04:17: Ich glaube es gibt mittlerweile auch irgendwie bei den ganzen Social Media das immer noch schreiben.
00:04:21: Ja ja ja und dann sagen alle von Coco Tombo also das reicht schon.
00:04:26: Und wie immer Fluch und Segen ne?
00:04:28: Ja so ist das.
00:04:29: Aber sehen eher mehr oder?
00:04:30: Ja
00:04:31: natürlich.
00:04:31: Also jeder Künstler muss dankbar sein wenn man schafft so einen Hit zu haben.
00:04:35: Der hälte sich etwa dreißig Jahre.
00:04:37: Ist das
00:04:38: dreißzig Jahre jetzt hier?
00:04:39: Ja, ich
00:04:39: glaub, ja, sechsundneutsig.
00:04:41: Dann fragen wir mal wie alt war denn Jonas da?
00:04:44: Da war ich flotte drei aber es heißt nicht, dass die auch schon dreißige Jahre in Europa waren.
00:04:48: Guck mal,
00:04:48: ich war noch drei Jahre gar nicht geboren und bin nämlich als siebenzwanzig.
00:04:54: Jungs spunt!
00:04:55: Nee, aber das ist ja immer schön weil DIE Generation Entdeckt das ja gerade wieder, oder?
00:05:01: Die Neunziger.
00:05:01: Spannend,
00:05:02: oder?!
00:05:02: Ich muss dazu gestehen dass es für mich eigentlich eh Achtziger-Ninziger immer schon sehr... catchy für mich waren, und sofern ist das jetzt ... Das kennst du ja nie mehr.
00:05:12: Habt ihr
00:05:12: nicht eigene Musik?
00:05:14: Wir haben ja die Scheiße in Daumen.
00:05:16: Aber ich glaub, jede Generation hat gute Musik, aber das sind Sachen mit denen müsstest du aufgewachsen.
00:05:21: Das lief bei ...
00:05:22: Nein, ich find's schön!
00:05:25: Ich finde wir starten auch gebührend mit einem richtigen schönen Begrüßungsgetränk.
00:05:31: Bekennender Weintrinker.
00:05:32: Das ist ja auch selten geworden.
00:05:35: Man erzählt das ja nicht mehr.
00:05:36: Ich bin mir ganz so salonfähig, dass man Wein trinkt.
00:05:39: Wobei wir trinken das ja alle im Maßen.
00:05:41: und zum Genuss.
00:05:43: Und da wollen wir auch euch noch mal darauf hinweisen ... Das ist hier Genusstrinken was wir machen!
00:05:47: Wenn wir sagen, wir haben vier oder fünf Flaschen hier dann werden die natürlich nur angetrunken Es wird nur genippt.
00:05:54: Ja,
00:05:54: es ist ein Tasting.
00:05:55: Genau.
00:05:56: Und dieses Tasting begleitet unser Sommelier Jonas.
00:06:02: Danke, danke.
00:06:03: Erzähl uns doch mal, was wir in Glas
00:06:05: haben.
00:06:05: Ja, die immer eine kleine Auswahlzahl gestellt.
00:06:08: Ich orientiere mich immer ganz gern ein bisschen nach den Trinkverhalten oder was unsere Gäste gehen.
00:06:13: Nach dem Trink-Verhalten?
00:06:15: Wir haben ja von dir einen Briefing bekommen und ich finde, Sprudel ist immer ein Topstart zum Einstieg.
00:06:19: also es passt glaube ich sowohl zu der Zeit als auch einfach generell zu einem Einstiege in jedem Abend oder in jedes schönes Gespräch.
00:06:24: Wir starten mit nem Sekt einen blonde noir, also ein weiß gekälterter Schaumwein auf Basis von rotem Traube ohne Farbextraktion Ein bisschen was gereifteres, lag knapp sechs Jahre auf der Hefe.
00:06:35: Kommt aus dem Rhein-Hessischen, aus Hohen-Sülsen von Weingut Karolin, Battenfeld-Spanier und Oliwa.
00:06:42: Am Ende heißt es Weingud-Battenfeld-Spanier und Kühlenglott ist ein Ehepaar die das machen, Karo und Haor.
00:06:47: Für mich absolute Speerspitze, deutscher Sekt extrem filigran und fein sehr präzise eher an der Mineralik nicht so opulent und fett.
00:06:55: Du hast trotzdem eine leichte Briocheigkeit aber alles in einem sehr eleganter Staat.
00:07:00: Frische, die so richtig Appetit anregend ist.
00:07:01: Also
00:07:02: alleine durch die Beschreibung bin ich jetzt schon Fan?
00:07:04: Ja!
00:07:05: Ich dachte es wäre ein Champagner.
00:07:07: Ich hätte gedacht du hättest einen Champagner mitgebracht.
00:07:09: Aber
00:07:10: ich muss dazu natürlich auch immer sagen wir saufen ja trinken ja immer gerne Champagner irgendwie und das ist natürlich finde ich's immer spannend vielleicht auch mal dass aus weil Deutschland macht inzwischen hochgradig oder schon länger hochgradigt gute Sektion kann man auch mal zeigen.
00:07:22: wie
00:07:22: war denn das in den neunzigern?
00:07:24: Was hat man denn da, Backstage getrunken?
00:07:27: Da waren natürlich noch so Sachen wie Vodka-O, Vodka Lemon.
00:07:32: Das waren halt auch Sachen, die man getrunkt hat.
00:07:34: Natürlich auch Wein!
00:07:34: Also Wein ist glaube ich ... der wurde ja immer getrunkem oder halt auch Champagner oder Säck.
00:07:38: Aber es gab halt auch diese Kurtgetränke bei Tida de Cocoa.
00:07:41: Die hab' ich jetzt nicht so gerne getrocknet, aber das war das, was man in diesen Geträgen gezogen hat.
00:07:45: Ja, das ist gar nicht mein Fall.
00:07:47: Aber das waren so die Ingetränkel und dann, ich glaub, Ende der Neunziger ging das schon los mit den ganzen Radbullen gestorben.
00:07:55: Wir fangen
00:07:55: aber jetzt ein bisschen früher bei dir an.
00:07:57: Du kommst aus Bremen, ne?
00:07:58: Ich komm aus Bremer.
00:07:59: Richtig Bremer Mädchen.
00:08:01: Welcher
00:08:01: Stadtteil?
00:08:02: Aufgewachsen in Schwerhausen bis ich Neuen war.
00:08:04: dann sind wir allerdings umgezogen aufs Land.
00:08:06: Ich bin Dorfkind!
00:08:07: Aber
00:08:07: noch in Stadnähe oder richtig weit
00:08:09: weg?
00:08:09: Ja zwanzig Minuten ungefähr.
00:08:10: Okay das ist schon...
00:08:11: Das muss man immer mit dem Aulog fahren.
00:08:14: Wie bist du denn dort auf dem land musikalisch sozialisiert worden?
00:08:20: Also, man muss ... Ich komm aus einer Familie, wo schon ganz viele Künstler immer drin waren.
00:08:25: Mein Papa hat sich seinen Zahn-Medizinstudio mit einem Saxophon verdient so.
00:08:30: Mein Opa, also sein Vater, hat auch eigentlich Zahnarzt, aber hat Klavier gespielt und für die Amis damals im Krieg dann irgendwie auch Konzerte gegeben usw.
00:08:38: Meine Großtante ist professionelle Geigerin gewesen, Berufsmusikerin.
00:08:43: Dann haben wir Maler in der Familie eine Opernsängerin, da is ... Da ist schon immer was gewesen.
00:08:49: Meine Mama hat ganz lange Ballett getanzt, und eigentlich ging das dann so ... Es ging über's Tanzen los?
00:08:55: Ich hab die Mama gesehen, wie sie vom Spiegel getanzt hat.
00:08:59: Dann wollte ich das auch.
00:09:00: Und dann hat sie mich nicht auf eine normale Ballettschule gesteckt, sondern gleich in so ne ... wo sie sagen, dann gleich prima ballerina!
00:09:08: Genau.
00:09:10: Die kommen nicht ins Spagat, wir setzen uns mal drauf,
00:09:12: muss gehen.
00:09:13: Schon die harte Schule.
00:09:15: Ja.
00:09:15: Also Royal Dance Academy, irgendwie eine englische Akademie die in der Tat fast jedes halbe Jahr Prüfung.
00:09:22: Da werden dann die Prüfer aus London eingeflogen und wenn er nicht weiterkommt kannst du auch nach Hause gehen.
00:09:26: Du
00:09:26: bist auch ausgesiebt da?
00:09:27: Genau das habe ich angefangen und ich bin im Prinzip zu Präsident so gekommen.
00:09:30: Ich hab mit fünf angefangen zu tanzen.
00:09:32: nur mit vierzehn waren damals schon Jens und Kai.
00:09:36: Die haben sich auch ... Das wär alles so ...
00:09:38: Sie Produzenten?
00:09:40: Wir machen mal Musik!
00:09:42: So, und dann haben die beiden sich hingesetzt.
00:09:43: Haben irgendwas gemacht zu einem Technoprojekt ... Da gab es auch noch gar keinen weiblichen Gesang.
00:09:49: Dann besuchten die halt irgendwie eine Tänzerin und eine Freundin, wo mir war schon dabei, die sagte ich kenne einer, die tanzt gut über dies erst vierzehn.
00:09:56: Und dann sagt er ja soll sich mal vorstellen?
00:09:57: Und dann bin ich jetzt dahin und hab mich vorgestellt und dann sagt der ja Tanzmann, da habe ich getanzt!
00:10:02: Das war glaube ich ein Dienstag und haben Samus doch standig auf der Bühne.
00:10:06: So schnell ging das.
00:10:07: Genau.
00:10:08: Und sind immer mehr dazugekommen und durchgetauscht worden.
00:10:13: also ich bin dann geblieben.
00:10:15: Also, ich bin sozusagen erste Urbesetzung.
00:10:18: Und dann hab ich irgendwann gedacht ... Auh!
00:10:20: Also nur tanzen ist auch blöd?
00:10:23: Ja.
00:10:23: Dann hab ich in den gelben Seiten geguckt.
00:10:24: damals gab's noch Telefonbücher nach einem Gesangsserer.
00:10:28: Ja und da gab es einen in Hochding, da musste ich zwei Stunden lang hinfahren.
00:10:32: Wie alt warst du denn da?
00:10:33: Da war ich ja.
00:10:35: Das war relativ schnell... Genau, ich war dann fünfzehn so.
00:10:38: Ach nee.
00:10:39: Ich hab zu dem hingefahren gesagt, komm mal was machen mit der Stimme?
00:10:43: Nein!
00:10:45: Ich war aber auch so ein bisschen drauf.
00:10:46: Aber hat keiner gesagt, du solltest das machen?
00:10:48: Nee
00:10:49: ich hab das selber gemacht.
00:10:50: Gelbe
00:10:50: Seiten ... Leute, Gelbe Seite, das war so ein Branchenbuch.
00:10:55: Das ist so Vorläufer von Google
00:10:57: oder
00:10:58: Internet.
00:10:58: Da hat man so Adressen gesucht.
00:11:00: Ich glaube es gab einen Gesangshära da drinne.
00:11:02: Das war eine Russe, weil der hatte auch noch Klassikunterricht.
00:11:07: Völlige Fehlbesetzungen ... Aber ich bin da hingefahren und hab dem vorgesungen, sing mal, hab ich irgendwas gesungen?
00:11:13: Dann kann man was machen und sagt, das tut gut, du Stöhrer!
00:11:15: Er wollte dann aber immer gleich, dass ich nicht Pop singe.
00:11:18: Ich sollte gleich klassisch.
00:11:20: Du hast gesagt,
00:11:21: ich nehm den Umweg gerne.
00:11:24: Ja, dann habe ich mir irgendwann beim Soundcheck das Mikrofon geschnappt.
00:11:28: Und ich hab's mir ein bisschen einfach gemacht, Tom Steiner von Susan Vega gesungen.
00:11:34: Weil das konnte man ja schön üben, weil das gab's auf der Platte damals ohne Musik.
00:11:40: Ach so!
00:11:41: Also konnte ich das gut üben zu Hause, dass es dann auch genau so gut klingt.
00:11:44: und dann hab' ich das halt angefangen zu singen.
00:11:46: und unser damaliger Rapper, der konnte mega Beatbox ... Und er fing dann halt gleich an, pffft da keine Ahnung.
00:11:52: Und Jens, der Manager so, oh ist super macht du heute Abend auf Verbühne?
00:11:55: So erst das Song und dann ging das... Ohne.
00:11:57: das
00:11:57: Projekt war kurz.
00:11:59: Bokal und umgemolet.
00:12:00: Genau, dann haben sie gesagt ... Gehen wir mal ein Studio.
00:12:03: So fängt das an.
00:12:05: Das ist ja cool!
00:12:07: Und war so das Feedback von zu Hause?
00:12:10: Ja,
00:12:10: gut erst mal beim ... Als ich Dinge geübt habe, war das, glaub ich, am Anfang nicht so schön.
00:12:17: So wie alle Kinder, Instruments zuhause.
00:12:20: Nein, meine Eltern fanden es super.
00:12:22: Also, die haben wir sofort unterstützt.
00:12:24: Aber natürlich in dem Alter ... Ich war jetzt nicht so die Leuchte in der Schule und deswegen war ich da auch so hinterher, dass ich das dann irgendwie weiter mache, weil ich was gefunden hab, wo ich gemerkt habe, da bin ich gut
00:12:37: Und das honorieren die Eltern dann ja auch und sagen toll, sie hat was gefunden.
00:12:41: Ja, aber sie wollten natürlich auch gerne an sich in der Schule mehr tourn.
00:12:43: Dann fingen wir immer auf Tour zu sein.
00:12:45: also werten schon Situationen wo meine Mutter gesagt hat na du gehst nicht zum Training und nicht zum Auftritt Du musst in die schule mich hingefahren ich bin vorne rein hinten wieder raus.
00:12:54: Du bist mir jetzt mal ein bisschen zu schnell gewesen.
00:12:56: Also dann erster Auftritt war dann mit Gesang?
00:13:00: Nee,
00:13:02: erst Jahr nur Tanz und dann
00:13:03: Gesang und dann ging es irgendwie ganz schnell ab.
00:13:07: Ja, wir haben einundneunzig angefangen und vierneunzig hatten wir den ersten Hit.
00:13:11: Also das
00:13:11: hat schon
00:13:12: ein bisschen gedauert
00:13:14: ... Wir hatten in der Tat jedes Wochenende Auftritte teilweise dann auch schon eine Woche
00:13:18: ja
00:13:19: auch oft vor Publikum was uns gar nicht sehen wollte.
00:13:22: also wir mussten die dann überzeugen.
00:13:23: so hey wir sind cool!
00:13:25: Das war wirklich so der harte Weg?
00:13:28: Ach, man glaubt das immer nicht.
00:13:30: Das hätte
00:13:30: ich immer anders gedacht.
00:13:32: Einmal hingestellt ... Wir waren zur rechten Zeit am rechten
00:13:35: Ort?
00:13:35: Nein!
00:13:35: Also wir haben alles erlebt.
00:13:37: Wir sind ausgebot worden und hatten ein Publikum.
00:13:39: Es hat sich komplett umgedreht, weil wir in irgendeiner Disco gelandet sind, wo halt nur Rechte drin waren.
00:13:44: Und alle so schwarze lange Zöpfe irgendwie.
00:13:47: Rapper aus Albanien und anderen aus Amerika.
00:13:51: Passt ja gar nicht.
00:13:52: So.
00:13:52: Wir haben schon ordentlich was.
00:13:53: Dann haben wir keine Ahnung, wir sind teilweise vor drei Leuten aufgetreten.
00:13:57: also wir haben Alles erlebt.
00:13:59: Also, das war schon ... Aber es war auch gut.
00:14:02: Das ist die gute Schule?
00:14:04: Ja!
00:14:04: Dadurch wirst du livegut.
00:14:06: Wenn wir jetzt immer nur auf den Großen ... Die großen Wünnen sind einfach.
00:14:10: Das is wirklich ... Wenn du ne Halle hast... Ich bin ja jetzt wieder auf den großen ... Das Publikum halbt sich ja selber gegenseitig auf.
00:14:19: Schwierig ist, wenn du vor zwanzig Leuten spielen musst und die willst du zum Tanzen kriegen.
00:14:22: Und die stehen
00:14:23: so in verschränkendem Arm und ...
00:14:25: Das ist dann immer hartes Brot.
00:14:28: Weißt du denn trotzdem noch, was deine erste selbst gekaufte Platte war?
00:14:32: oder CD?
00:14:33: Ja.
00:14:33: Oder
00:14:33: Kassette?
00:14:34: Also Kassete hab ich mir selber aufgenommen.
00:14:37: das war so ein Mixtape.
00:14:38: die allererste Platte habe ich geklaut.
00:14:41: Das war jetzt jetzt... Dann kannst du dir jetzt Entschuldigung sagen.
00:14:46: Scheinplatte.
00:14:48: Ich hab mich schon barmeinschuldigt.
00:14:50: Da war eine Freundin da, die hatte ne Elvis Presley-Platte und die hab' ich dann halt gesagt.
00:14:55: Wie weiß ich gleich mal, wo die ist?
00:14:57: Die erste selbstgekaufte Schallplatte von meinem eigenen Geld war von Nena.
00:15:02: Oh ... Ja!
00:15:03: Und die erste selbst gekaufte CD oder Single-CD.
00:15:07: Das ist jetzt witzig, weil ich stand gerade mit ihm dieses Jahr zusammen auf der Bühne.
00:15:12: War von Alex Christensen U-Six und Neunzig.
00:15:14: Ja, ehrlich.
00:15:15: Das war wirklich lustig, als ich jetzt ... Ich hatte mich ja gefragt, ob ich Koko Jamo mit ihm auf sein Natur machen kann.
00:15:21: Das haben wir hier in Hamburg gemacht.
00:15:23: Und ich stand dann irgendwann auf der Bühne und dachte, krank.
00:15:26: Das war deine erste CD, und jetzt stehst du mit ihm auf der Bühne.
00:15:30: Jetzt seid ihr auch Podcast-Kollegen?
00:15:32: Alex war ja schon hier ... Ach siehste!
00:15:33: Ja, er war früher auch Kollege von mir.
00:15:36: Wir haben zusammengearbeitet.
00:15:37: Er war früher bei Teldeck beziehungsweise East-West Records.
00:15:40: Angefangen hat er als DJ-Promoter.
00:15:42: Genau.
00:15:42: Auch der etwas längere Weg bei ihm.
00:15:45: Aber
00:15:46: beharrlich zum Abpreuß.
00:15:49: Aber dann haben wir gehört drei Jahre ein bisschen harte Arbeit... Und irgendwann der erste Hit.
00:15:55: Dann kam Apnoea.
00:15:57: Das war dann aber am Anfang auch so, wir haben schon wahnsinnig viel verkauft sind, aber aus irgendeinem Grund nicht in die Charts gegangen, das war alles ... keine Ahnung?
00:16:07: Auf jeden Fall plötzlich ist es irgendwie aufgebrochen und dann ging's wirklich schnell.
00:16:12: Also dann kam halt der erste Charterfolg, denn Apnoia hat dann ja auch Gold gemacht und ich glaub bis nach wie vor der einzige Song, der es nicht geschafft hat, also der nicht in Die Top Ten gegangen ist und trotzdem goldgemacht hat.
00:16:23: Ich weiß nicht!
00:16:24: zwölf oder zwanzig Wochen auf Platz zwölfern, das gibt's eigentlich nicht.
00:16:30: Also du fliegst wieder raus?
00:16:33: Ja, aber so lange ...
00:16:35: Dann haben wir trotzdem Gold gemacht und dann fing halt auch langsam an die anderen Länder mitzuziehen.
00:16:41: Aber ja jetzt halt nur so... Europa.
00:16:44: und dann kam Koko Jumbo.
00:16:46: Du bist mir wieder zu schnell!
00:16:49: Weil Jonas kratzt schon hier, weil er will uns den nächsten Wein.
00:16:53: aber wir haben ja Musik und da du ja später beim Radio gelandet bist, haben wir das extra für dich heute reserviert, dass du die Musikansagen machen darfst und dazu sei gesagt ist es deine Musikauswahl
00:17:05: auch.
00:17:05: Ja es ist meine Musikausweile.
00:17:06: Ähm, genau.
00:17:08: Als erstes habe ich eher mitgebracht eine meiner absoluten Lieblings-Bands und einem Song den ich nach wie vor total unterschätzt finde All I Need
00:17:17: Von dem Album
00:17:18: Moon Safari.
00:17:18: Genau Ist
00:18:38: irgendwie ne Verbindung zu dem Song oder zu dem Albom oder der Band?
00:18:41: Ich hatte mein Freund in Hamburg und hab hier dann auch drei Jahre gelebt Und der erlebt da immer noch zu einem ehemaligen Grenzhaus, zu Dänemark.
00:18:49: Also
00:18:50: Altona?
00:18:51: Das ist ja so ein kleiner Turm und er fällt immer das Licht rein.
00:18:54: Ich hab diesen Song immer morgens in diesem Haus gehört.
00:18:57: Das erinnert mich an Hamburg.
00:18:59: Das ist meine Geschichte zu dem Song!
00:19:01: Man muss auch sagen, dass ganze Album toll ist.
00:19:03: Genau.
00:19:04: Kann
00:19:04: man durchhören.
00:19:05: Man kann länger sitzen und hören ...
00:19:07: Ich hab das in der Tat über Virgin Suicide.
00:19:10: Da hieß der Film, wo das drin war.
00:19:12: Und
00:19:12: holst du immer gerne raus?
00:19:15: Ja... Immer wieder.
00:19:17: Du änderst dich gerne an Hamburg?
00:19:18: Ja,
00:19:19: und das ist auch einfach irgendwie ... Es ist ja so eine Musik die einen so sphärisch mitnimmt.
00:19:25: Ich bin zwischendurch immer so am Ritze.
00:19:27: Man kann sie hören und macht ein glücklich.
00:19:30: Und man kann sie hör'n und macht einen traurig!
00:19:32: So ich finde dieses Album ist für beides da irgendwie...
00:19:36: Total.
00:19:37: Ich glaube, es kann ... Genau!
00:19:38: Die Grundstimmung kann es entweder unterstützen.
00:19:41: Also das holt dich nicht in die andere Richtung aber es unterstützt die Fendenz, die du hast.
00:19:45: Ja und deswegen find ich halt an den Dingen so abgefahren weil das ist eigentlich.
00:19:49: normalerweise hat man immer Songs wo man sagt okay, die sind entweder für gute Laune oder für...ich bin so deprimiert und ich muss weinen.
00:19:56: So als Trauer.
00:19:57: Und das Album kann beides.
00:19:58: Ich bin
00:19:59: gespannt ob wir sowas dabei haben heute noch in deiner Musikauswahl?
00:20:02: Es gibt ja so Songs wo du sagst mir geht's echt scheiße Und jetzt soll's mir auch noch mal durch die Musik ... Richtig,
00:20:07: Scheiße.
00:20:08: Jetzt einmal unten Bodenberührung!
00:20:10: Ja.
00:20:10: Jetzt geb ich es mir richtig.
00:20:12: Und bei euch lief es dann richtig?
00:20:14: Du sagst gerade, international ging's los.
00:20:17: Genau, langsam aber den richtigen Schub gab's natürlich Koko Jambos später.
00:20:21: also jetzt kamen noch ein paar Singles davor, da ging das schon so los dass wir nicht nur in Deutschland getourt sind.
00:20:28: Du warst ja trotzdem noch sehr jung.
00:20:30: Ich war damals siebzehn.
00:20:33: Wie war das mit der Schule?
00:20:34: Also vorne rein und hinten raus?
00:20:36: Es war eine Tat so, ich nach dem Zehnten ... haben meine Eltern zu mir gesagt, du scheinst das ja irgendwie so ernst zu nehmen.
00:20:43: Weil ich wollte eigentlich dann erst darüber den Fachabitur machen und dann haben wir gesagt, nee komm, ich mach jetzt irgendwie ein Jahr und probier ein Jahr.
00:20:50: volle Kananomusik war natürlich offiziell nicht ganz erlaubt ist aber glaub ich auch verheert.
00:20:54: Wieso war das nicht erlaublich?
00:20:55: Ja weil du eigentlich schulpflichtig bist bis du achten bist
00:20:58: Ja?
00:20:59: Also heute ist es, glaube ich auch noch das oder eine gewisse Anzahl von Jahren die Schule besucht hast.
00:21:03: Genau aber du machst halt irgendwie ... Du machst ja entweder ... Machst so halt Schule weiter... Oder du machst ne Ausbildung und auch in der Ausbildung hast du bist du hier an der Schule!
00:21:10: So.
00:21:10: also kannst nicht einfach sagen, ihr macht jetzt gar nix so.
00:21:13: Aber ich meine man konnte ja auch gar nicht richtig überlegen.
00:21:16: Also du hast dann nochmal überlegt lasse ich jetzt die Schule sausen
00:21:20: Genau, ich hab dann in der Tat gesagt, ich mach jetzt ein Jahr nur das und guck was in dem Jahr passiert.
00:21:24: Und in diesem Jahr ist dann auch ab und zu in die Charts gegangen.
00:21:27: Dann war klar, dass ich dabei bleibe.
00:21:29: Ich hab da natürlich aber kein Abitur, kein Studium oder so ... Das würde ich heute nicht unbedingt jedem empfehlen, ehrlich gesagt?
00:21:38: Wollte ich ganz sagen, beräust du das?
00:21:40: Was heißt bereuen?
00:21:41: Ich finde es immer schwierig, wenn man zurückguckt und sagt, ich bereue das!
00:21:45: Hätte ich's anders gemacht, wär' ich jetzt nicht die Person, die ich bin.
00:21:48: Ich bereut das nicht.
00:21:49: Also nee ... Aber ich würde es heute trotzdem ... Weil du musst schon dann umwegegehen, ne?
00:21:54: Du musst im Nachhinein ... Du weißt ja nie, wie lange so was dauert und du musst auch eine gewisse Schlagfertigkeit nachher haben oder vielleicht auch in einer gewissen ... Keine Ahnung, dass du sagst bis drei Stunden ... Ich kann ja zum Beispiel keine Bewerbung schreiben.
00:22:06: als ich beim Radio angefangen hab, stand da mit Bewerbungen und ... Jetzt gibt's Chatchi-BT, das kann das machen!
00:22:13: Hast du dich mal jemals ... irgendwo beworben?
00:22:15: Nein, aber das war halt so nicht entstand da irgendwie beim Radio ja mit Bewerbung und Hörtest.
00:22:19: Und ich dachte scheiß krieg gar nichts.
00:22:23: Ich hab mich angerufen und habe halt solange rumgehört bis ich zum Chef durchgestellt worden bin.
00:22:27: Aber das muss man dann auch können!
00:22:30: Deswegen, ich würde schon jedem empfehlen macht noch vernünftige Ausbesungen nach Konstituten was ihr wollt.
00:22:36: Aber du hast ja da auch viel gelernt.
00:22:39: Aber das
00:22:39: kann sich jetzt nicht unbedingt in jedem Beruf gebrauchen, was ich da gelernt habe.
00:22:45: Wenn du heute so überlegst, was studiere ich oder welche Ausbildung mache ich und dann landet man ja ...
00:22:51: Meistens stimmt im anderen Beruf.
00:22:52: Ganz voran.
00:22:54: Sei denn, du studierst jetzt Medizin, bleibst vielleicht irgendwie in diesem
00:22:57: Strang?
00:22:57: Das stimmt auch wieder!
00:22:58: Nein, du kannst ja auch in der Tat ... Ich hab nachher auch Gesangsunterricht gegeben
00:23:02: usw.,
00:23:03: also du kannst mit den Sachen, die du gelernt hast, kannst du dir etwas anfangen.
00:23:07: Also es gibt schon immer alle möglichen Sachen, die man auch machen kann.
00:23:10: Man muss es halt nur wollen
00:23:11: dann.".
00:23:12: Du hast ja als Pferdetrainerin gearbeitet oder machst du das noch?
00:23:15: Genau!
00:23:16: Was macht man dafür in der Ausbildung?
00:23:19: Ja, da gibt's auch verschiedene Wege.
00:23:21: Es gibt einmal so offizielle Trainerscheine, die man machen kann.
00:23:24: Bei mir ist das nur ... Ich stöpe in solche Sachen immer rein.
00:23:26: Also ich hab irgendwie...
00:23:28: Du nimmst den kurzen Weg?
00:23:30: Eher keine Ahnung!
00:23:31: Ich wollte gar keinen Trainer für Pferde werden.
00:23:33: Du
00:23:33: machst die Abkürzung immer und plötzlich steht sie da und sagt, ah Scheiße, gut jetzt, dann mach' ich das halt.
00:23:38: Dann habe ich wirklich wirklich ... In der Tat, ich hatte schon immer Pferden gehabt, also schon bevor ich Musik gemacht hab.
00:23:45: Ich dachte auch immer, ich bekam total super.
00:23:47: mit Pferden klar, ich hab das voll drauf.
00:23:50: Bin früher auf Turniere geritten und dann habe ich halt irgendwie ... Also vorhin Mr.
00:23:55: Präsident oder währenddessen am Anfang auch noch, das ging ja schon noch, ne?
00:24:00: War jetzt nicht gleich berühmt und gar keine Zeit.
00:24:03: Auf jeden Fall hatte ich mir neue Pferde gekauft und mein ... Das eine fährt in Araba.
00:24:08: der wollte gar nicht wie ich wollte.
00:24:09: Dann hab ich gedacht scheiße man, du reitest seitdem du neuen bist, kann ja wohl nie angehen!
00:24:13: So, genau, er wollte bei mir zum Beispiel nicht auf den Hänger gehen Also ein Anhänger, wo du für den Reinschätzung transportieren.
00:24:20: Dann hab ich eine Freundin von mir angerufen und die hat exakt fünfzehn Minuten mit diesem Pferd gearbeitet und er hüpfte da so drauf, als hätte er noch nie was anderes in seinem Leben gemacht.
00:24:29: Ich dachte so ... Michi lässt du zwei Stunden lang verrecken vor dem Ding.
00:24:34: Dann habe ich halt überlegt, irgendwas fehlt dir noch?
00:24:36: Und dann hab ich geguckt.
00:24:38: Und das ist seit in der Tat, was ich komme aus dem Englischen.
00:24:40: Also ganz normalen springenden Dressur und was wir gar nicht haben in diesem ganzen Ausbildungs-System erfährte Erziehung.
00:24:46: Was aber total wichtig ist!
00:24:48: Es ist so wie wenn ein Hund nicht erzogen ist.
00:24:49: Geht nicht eigentlich... Dann habe ich nach einer Ausbildung gesucht die einem das beibringt, aber nicht weil ich Trainer werden wollte sondern ich wollte es nur für meine Pferde lernen und hab gesagt, wenn ich nur einen Wochenendkurs mache dann lerne ich ja nix.
00:25:02: Da habe ich nun den Anfang.
00:25:03: also machst du gleich die Ausbildung dann weißt du's richtig Ja, und dann haben Leute gesehen wie meine Pferde sind.
00:25:08: Haben gesagt, die sind ja wie Hunde.
00:25:09: Ich hab gesagt so jetzt auch erzogen?
00:25:11: Kannst du mal kommen, habt ein Problem!
00:25:13: So bin ich da auch dann reingeschlittert.
00:25:15: Und dann hast du das gemacht und ist daraus ein Business geworden.
00:25:18: muss man sich schon lange mit beschäftigen, oder?
00:25:20: Das ist
00:25:21: ziemlich erweck.
00:25:22: Ich mach überwiegend diese Problempferde-Arbeit.
00:25:24: Wenn sie dann wirklich Problematiken haben ... Es wird leider immer mehr, weil weniger Menschen die Bedürfnisse von Tieren ernst nehmen und der Mensch immer mehr seine Bedürfenste hat einfach von sich aufs Tier schließt.
00:25:37: Das funktioniert halt nicht!
00:25:38: Ich als Pferd würde auch nicht auf dem Hänger gehen.
00:25:41: Nee es
00:25:41: ist maximal beschissen.
00:25:44: Die tut mir immer leid, wenn ich da vorbeifahre an so einem Hänger.
00:25:47: Für den Pferd ist ein Fluchttier und kann nicht mehr weglaufen.
00:25:50: Das heißt für einen Pferde, wenn's nicht weglauft, ist im Prinzip Todesgefahr ja?
00:25:55: Weil das ist das Einzige, wie es sich retten kann, wenn der Tiger kommt oder der Wolf.
00:25:59: Pferden wissen einfach nicht, dass die jetzt bei uns nicht mehr random durch die Gegend laufen.
00:26:04: Dann ist das engen, Pferdes sind immer klaustrophobisch veranlagt.
00:26:08: Das finden die gar nicht witzig, wenn das so eng ist ...
00:26:14: Und an dieser Stelle unterbrechen wir für ein bisschen Werbung.
00:26:17: Was gibt es Schöneres als im Sommer den ganzen Tag draußen zu verbringen und dabei seine All-Time Favorites zu hören?
00:26:25: Aber Platten, Draußen abspielen und jedes Mal alles hin und her schleppen und neu fragabeln kann man machen muss man aber nicht.
00:26:33: Der Platinum Automatic EAS-Plattenspieler von Sonoro, über den wir hier unsere Platten abspielen verfügt über Bluetooth und ist damit nämlich frei in der Platzierung.
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00:28:13: Das war die Werbung.
00:28:15: Wir haben was Neues im Glas!
00:28:16: Ich wollte euch nicht
00:28:16: unterbrechen, ja wir haben etwas Neues am Glas.
00:28:19: Thema Rosé.
00:28:21: Ja es gibt ja immer so ein latentes Rosé-Bashing in der Gastronomie.
00:28:26: Echt?
00:28:26: Weil natürlich eine Großteil sehr industriell und klassisch hergestellt wird.
00:28:30: Also so eine Großzahl sind ja große Markennamen, große Brands DNA her sehr, sehr gleich gemacht.
00:28:38: Also sehr leicht, sehr frisch.
00:28:40: Am besten richtig in Kalt getrunken irgendwo in Südfrankreich am Strand und dementsprechend sind wir sommelt jetzt glaube ich teilweise so ein bisschen ... Ja, bisschen gelangweilt davon aber das ist ja generell alles was Mainstream immer so ein bißchen langweilig.
00:28:51: Dementsprechend probieren wir heute mal Rosé komplett andere Richtung gemacht, ist ein Portugiesischer Rosier aus dem Durotal von Weingutniport.
00:28:59: Das ist der Redoma Reserva.
00:29:00: Es gibt auch noch den Einstiegsredoma.
00:29:02: Das sind aktueller Jahrgang, das ist jetzt aktuelle Gang, dreiundzwanzig also drei Jahre jetzt schon quasi ungefähr drei Jahre hergestellt und abgefüllt.
00:29:10: Sehr spannendes Durotall an sich eine sehr heiße, trockenen Region.
00:29:14: ich weiß dass Boris sich da auch sehr gut auskennt und öfter ist.
00:29:16: Aber unglaublich schön, das Duru-Tal sind alles oder überwiegend schiefer Böden.
00:29:20: Also was wir auch an der Mosel viel haben, viele steile Lagen und dementsprechend hat sich der Weinstil oft sehr geändert.
00:29:24: es ist gar nicht mehr so fett und breit und alkoholisch und es ist viel feiner geworden.
00:29:29: für den Rosé ist das jetzt aber durchaus ein bisschen komplexer.
00:29:32: also da merkst du schon dass hat so eine unglaubliche Kräuterigkeit es hat fast so ein bisschen Würze man sieht auf von der Farbe auch schon.
00:29:38: es hat so ein ganz leichtes Kupfer Bernstein Einfärbung.
00:29:41: Ich finde der schmeckt sanft
00:29:43: Es ist ganz mild.
00:29:44: Ja, genau.
00:29:45: Das liegt am Holzausbau auf der einen Seite.
00:29:47: Auf der anderen Seite sind das so Fünfzig bis Achtzig Jahre alte Rebanlagen.
00:29:50: Es ist Rosé gemacht und es hat auch ein Preis muss man dazu sagen.
00:29:54: Das kostet irgendwie Endverbraucherinnen und Endverbaucher um die fünfzig Euro.
00:29:57: Aber das ist so einer der Roseweine, wo mein Herz sehr aufgeht.
00:30:01: Ich find das unglaublich spannend!
00:30:03: Das ist tatsächlich nicht der Rose, den du mal eben wegflöten solltest?
00:30:05: Nein,
00:30:06: das ist auch ... Das ist ja ein
00:30:07: Schade, weil Wein einfach mal so wegflölten sollte man eh nicht.
00:30:11: Klar, ein bisschen trinken, toll aber es weinen halt oft sehr konsumfreundlich hergestellt werden und ich glaub... Naja uns triggers dann alle wenn etwas mehr Geschichte, Struktur und Herkunft hat.
00:30:25: Und das ist Newport.
00:30:26: Das ist das Haus Newport, ne?
00:30:27: Es ist ja eigentlich ein Portweinhaus seit... ...Achzehn-Zweiundvierzig im Famimesitz geleitet von Dirk Newport und zwischen seinen beiden Söhnen Marco und Daniel.
00:30:39: Wobei Marco eher die Stimme nach außen ist und Daniel der Kellermeister.
00:30:42: Das kommt hier von der Kindheit der Schnapolesche.
00:30:44: Das quasi so der Stammsitz.
00:30:46: Wunderschön, wunderschöne alles sehr... Sehr besinnlich.
00:30:49: Wir waren grad ein paar Monaten da, ich bin immer noch sehr verliebt.
00:30:52: bei einer unglaublich tolle Region und unglaublich tollen Menschen muss man dazu auch einfach mal sagen.
00:30:56: Bei den Weinmachern ist das auch so?
00:30:57: Einer ist hinten der Produzent
00:30:59: und
00:31:00: dann gibt's die, die kommen auf die Bühne...
00:31:03: Aber es ist ja doch das Thema, also den ganzen Tag im Keller stehen filigran machen oder halt draußen stehen und pöbeln.
00:31:12: In der Regel dann das richtige Kind, also hoffentlich.
00:31:15: Wir sind von der Schule runter und haben gesagt wir machen jetzt das Jahr und geben Gas.
00:31:20: und es wurde Gas gegeben und es war sehr erfolgreich.
00:31:24: Wahrscheinlich wusstest du teilweise gar nicht wie's dir geschieht?
00:31:27: Genau!
00:31:27: Also erst mal bin ich wieder siebzehn geworden aber war nicht mehr achtzehn.
00:31:30: Ich war nämlich vier Jahre lang achtzehntraußen.
00:31:37: Und in dem Moment, wo man berühmt wurde, durfte man dann wieder siebzehn sein.
00:31:42: Weil das klang dann doch besser für die Bravou.
00:31:44: Also rutschte ich auf meinen ... Ich bin der einzige Popser, den es gibt, der vier Jahre lang älter gemacht worden ist.
00:31:50: Die anderen werden ja immer jünger gemacht.
00:31:52: Genau!
00:31:53: Dann durfte ich wieder siebenzehnt sein und dann ging das los.
00:31:56: Das war's echt ... In der Tat so irgendwann, dass ich teilweise wusste mir gar nicht mehr, wo wir sind.
00:32:03: Kurze
00:32:03: Zwischenfrage T-Seven.
00:32:05: Wo kommt denn das her?
00:32:06: Unser erster Rapper George, der abneuigend rappt hat.
00:32:10: Amerikaner ... Ich hab früher Techno gehört als ich zu den Proben kamen mit dem Walkman und hatte immer die Siebziger-Jahre Schlachhosen an.
00:32:18: Die Anfang der Neuenziger noch total gar nicht hip waren.
00:32:22: Ende der Neunziger kam das dann ja wieder?
00:32:23: Ist ein Neunzigger wiederholen sich in den Klamotten!
00:32:27: Aber ... Anfang der Neunziger musste man Schlachhosen noch im Second-Handshop kaufen und so, das war gar nicht in.
00:32:32: Und erster Spitzname sozusagen war, dass er mich immer Tee gerufen hat weil ich halt immer so rumgehüpft bin zu Techno-Mucke.
00:32:39: und dann hatte er irgendwann aus Spaß gesagt Tee-Shabon wegen den siebziger Jahre Klamotten die ich immer anhatte.
00:32:45: und dann haben wir irgendwie auch ein ganz witziger Künstlername.
00:32:47: Ihr seid aber auch überall gewesen, wie du sagst.
00:32:50: Und du wusstest teilweise nicht wo.
00:32:52: und habt ihr denn da auch Interview-Training bekommen?
00:32:55: Seid ihr vorbereitet worden dann oder war das für gar keine Zeit?
00:32:58: Einfach so hin und machen ...
00:32:59: Jens hat mal mit uns gesagt, wir stellen uns noch vor, wir geben Interviews.
00:33:04: Was sagt ihr denn so?
00:33:05: Aber dass da jetzt wirklich voll Profis gekommen sind und so... Also ... Als wir Japan das erste Mal hatten, da hatten wir so ein bisschen das Thema irgendwie ... Weil da gibt's ja ganz viele Regeln.
00:33:17: Alles was man nicht darf und so.
00:33:19: Hat uns aber auch nicht richtig viel geholfen hat.
00:33:21: Wieso?
00:33:23: Gibt es da eine Geschichte?
00:33:24: Nein!
00:33:26: Also erstens die Männernamen klingen wie die Frauennamen.
00:33:29: Man muss es nur anders aussprechen.
00:33:31: Und dann hat Japan kein Nein in der Sprache.
00:33:34: Die sagen hi-hi.
00:33:35: Das heißt halt Ja oder Nein.
00:33:37: Aber das verstehen wir nicht, weil die Betonung ... Und die haben uns da, ich glaub wir haben da zwanzig Stunden am Tag gearbeitet.
00:33:44: Keine Ahnung, wenn Jens oder unser Tourist gesagt hat sie müssen jetzt auch mal schlafen kann und nur hei hei.
00:33:48: und wir saßen plötzlich wieder im nächsten Interview so.
00:33:51: Japan war schon sehr speziell das muss man in der Tat sagen.
00:33:53: aber wir waren halt auch sehr erfolgreich da und die waren schon froh dass sie uns da hatten.
00:33:57: Habt ihr den Eck, den wir jetzt gleich hören mal getroffen?
00:34:00: Leider nicht!
00:34:01: Die waren schon vorbei.
00:34:03: Ich meine ich hab jetzt nicht gerade wieder auf Tour.
00:34:04: irgendwie also sind ja überall auch die achtziger Shows aber die habe ich leider nicht getroffen.
00:34:10: Aber auch da ist ein Song, den ich immer im Flugzeug höre.
00:34:14: Das ist einmal für New Model Army ... Ein Song, das ich immer zur Start- und Landung höre, weil ich immer Angst habe.
00:34:21: Und ich stell mir dann immer vor wie der ... Ich teimt das noch mal so, der Pilot fährt dann los?
00:34:26: Und dann liegt er um die Ecke, dann geh ich wieder zurück bis wo es schnell wird.
00:34:31: Dann stell ich mir vor, wie der Pilot sagt, geil Rockmusik, Hebel auf dem Tisch legen!
00:34:35: Und irgendwie denk ich so, dann stürzt er nicht ab.
00:34:39: Ist natürlich voll bekloppt.
00:34:40: Das würde ja nicht helfen, ob er Musik hört oder nicht.
00:34:44: Aber ist eine gute Ablenkung?
00:34:45: Genau!
00:34:46: Und wenn wir dann oben sind, kommt in der Tat von Duran Duran ein Song und dann schreibe ich ganz viel Texte dazu.
00:34:53: Es sind Songs, zu denen ich wahnsinnig gerne Texte schreiber.
00:34:55: Der Titel Come On Done.
00:34:57: Das ist ja die geile Geschichte dazu... Und dazu schreibst du Songs.
00:37:03: Das heißt es läuft ganz leise Im Hintergrund?
00:37:06: Also die Texte, ne.
00:37:08: Die fangen immer meistens
00:37:09: mit Texten an irgendwie so.
00:37:10: Du fängst mit Text an und dann ...
00:37:12: Genau.
00:37:12: Dann geh ich ja bei erst mal ... Ich hab dann Produzenten
00:37:15: usw.,
00:37:16: oder hab früher auch mit anderen Produzentern gearbeitet.
00:37:19: Aber Textes schreibe ich gerne zu dem Song.
00:37:21: Wir spulen jetzt auch mal vor.
00:37:23: Coco Jumbo irgendwann.
00:37:25: Mega Hit!
00:37:25: Ihr wart in der ganzen Welt unterwegs.
00:37:27: Das war auch das, wo du sagst, ich wusste nicht mehr, wo ich gerade war.
00:37:30: Ja genau.
00:37:31: Sechsundneunzig.
00:37:31: Und dann ging's weiter.
00:37:33: Aber irgendwann hast du gesagt, Reißleine.
00:37:36: Genau, Anfang zweitausend hab ich die Reißreine gezogen und bin ausgestiegen.
00:37:40: Überraschend für die anderen?
00:37:41: Ja ... Ich würde aus meiner Sicht sagen, verstehe ich nicht, dass es überraschender war, weil das hat sich schon sehr angekündigt bei mir.
00:37:50: Trotzdem hat keiner dran geglaubt, weil alle gesagt haben, du verlässt keine Band!
00:37:55: Wenn sie so erfolgreich ist, macht man nicht.
00:37:57: Und ich hab's aber trotzdem gemacht.
00:37:59: Hattest du denn finanziell einen guten Deal?
00:38:01: Häufig ist das ja auch ein Grund, dass man sagt, nee, das mach ich nicht mehr mit.
00:38:04: Nee,
00:38:04: also der Grund war für mich in der Tat ... Dass ich gesagt hab, ich wollte ne andere ... Ich wollt mehr schreiben und eine andere Musikrichtung machen.
00:38:12: Hab dann aber so ein bisschen das Business unterschätzt.
00:38:15: Du hast ja den Stempel gehabt, ne?
00:38:16: Genau, ich hatte den Stampel.
00:38:18: Am Anfang war ich mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt ... Ich war halt jung.
00:38:21: Ich war dreiundzwanzig.
00:38:22: Ich hab am Anfang schon Schiss gehabt, dass eine Plattenfirma will was natürlich quatscht.
00:38:26: Die haben sich alle auf mich gestürzt und um mich geklappt.
00:38:30: Dann haben sie mir aber auch alle erzählt, was ich hören will.
00:38:32: Du kannst schreiben oder Pop-Rock machen.
00:38:35: Erst
00:38:36: mal ja?
00:38:36: Genau!
00:38:37: Dann haben Sie mich erst mal bei BMG Untervertrag gegangen und dann haben sie mich erst einmal machen lassen.
00:38:43: Da kamen immer so, ah, ich hör die Single nicht.
00:38:45: Ah, ich hört die Single nie.
00:38:47: Ich dachte, ich hatte mit super Produzenten zusammen tolle Sachen geschrieben.
00:38:52: Die dann wiederum andere Künstler auch genommen haben ... Aber halt mit mir zu sein!
00:38:57: Also nicht mit meinem Gesicht und ähm ... Naja, und dann kam die Platte von mir und er gesagt, du hast jetzt lange genug gearbeitet?
00:39:05: Mit anderen Künstlern?
00:39:05: Ja, wir haben ja auch mal wieder welche.
00:39:09: Dann hab ich gemerkt, es geht wieder in die gleiche Richtung.
00:39:12: Und das war aber so abgekupfert, dass ich damals schon zu meinem ANR und so gesagt hab, ist ja das wird nicht funktionieren.
00:39:19: Also weil es ist ja komplett klingt wie Mr.
00:39:21: President?
00:39:22: Ja, das ist super!
00:39:23: Ich mach dich zum Zwangsmillionär kam dann ... Und ich dachte so, oh ... Also, dass diese Art von Musik zu dritt funktioniert.
00:39:33: Und was wolltest du eigentlich machen?
00:39:35: Ich wollte
00:39:36: im Pop-Rock-Bereich kommen.
00:39:37: Pop Rock oder ... Guck mal, Jumbo und dann Pop Rock.
00:39:41: Wie gesagt, New Model Army, Sisters of Mercy, weil noch viel solches machen gehört!
00:39:46: Aber gut, ich hab irgendwann gemerkt, die haben ein paar Songs mit mir veröffentlicht.
00:39:51: Mir war klar schon vor der Veröffentlichung, dass das nix wird.
00:39:56: Das habe ich damals auch gesagt.
00:39:57: Aber das ist ja auch so, wenn man dann so ein Major-Deal hat irgendwie und die haben eine gewisse Vita mit dir abzuarbeiten.
00:40:03: Dann arbeiten sie ab und fährt der Zug irgendwann los ... Und dann kannst du ordentlich mehr viel machen!
00:40:07: Aber
00:40:07: eigentlich hättest du nicht gewollt?
00:40:08: Nee, also nicht mit den Songs.
00:40:10: Und dann hab ich halt irgendwann komplett ... Dann war ich noch bei Laughing Horse ne Zeit lang im Label hier in Hamburg und habe da auch Songs geschrieben und so... Aber auch da, wenn du bei den kleineren Labels bist und die arbeiten eher mit Künstlern wie echt.
00:40:25: Das ist dann wieder das andere.
00:40:26: Wenn du zu professionell arbeitest, sagen sie dir ... Nee, also musst dich als Künstler selber finden, wo ich dachte, soll ich jetzt Drogen nehmen oder was soll ich machen?
00:40:35: Da hast du dann die anderen Nummer, wo du denkst, ja, ich muss total abgeknallt sein damit ihr mich ernst nehmt.
00:40:41: Also das ist schon im Musikgeschäft sehr spannend, was da passiert.
00:40:46: Entweder bist du ganz abgefuckt Definitiv immer zu spät zu allen Interviews.
00:40:50: Dann kannst du so in Richtung Pop Rock, dann bist du ernst genommen!
00:40:53: Aber du warst diszipliniert?
00:40:55: Ich war immer diszipliniert und ich bin auch ... Also wenn ich habe vierzehn angefangen, wir sind so erzogen worden.
00:41:00: Das ist bis heute auch noch so.
00:41:02: Da war es heute überpünktlich auch.
00:41:04: Ja das ist auch... Mir ist das wirklich sehr unangenehm.
00:41:07: Und früher bei Mr.
00:41:08: President hat eine Minute zu späten kommen, krossete fünf Mark.
00:41:11: Lazy hat nicht so viel verdient.
00:41:13: Er kam doch nicht immer zu viel.
00:41:16: Eine Minute, fünf Mark
00:41:17: Ja, aber ich find's auch richtig.
00:41:21: Also wenn man in dem Geschäft arbeitet das darf man ja auch immer nicht vergessen.
00:41:23: es sieht von außen immer so... Es ist eine Industrie!
00:41:28: Man kann ja Musik machen und sagen Ich mach die für mich oder meine Freunde oder ich spiele ein paar Konzerte usw.
00:41:34: Sobald ich mich entscheide davon leben zu wollen.
00:41:38: Und im Moment, wenn ich das entscheide, dann nehme ich andere mit ins Boot und auch die sind wiederum abhängig von
00:41:44: mir.".
00:41:45: D.h.,
00:41:45: sie verdienen mit mir Geld?
00:41:46: Wenn ich wegbreche, breche ich deren Gehalt auch weg!
00:41:50: Das heißt ... Dann ist die Romantik plötzlich weg.
00:41:55: Von nur ich sitze im Keller und schreibe meine Musik vor mich hin.
00:41:58: Man muss sich wirklich überlegen, will ich das, weil sonst funktioniert's nicht.
00:42:05: Also wenn du groß werden, also wenn du willst dass viele Leute deine Musik hören dann gehört das andere halt auch dazu.
00:42:13: Das wird immer so ein bisschen romantisiert und es werden dann auch viele Künstler die dann kommen erzählen werden ja immer gerne runter gemacht was ich hinreichend schwierig finde weil ich dann immer denke der Job ist nicht anders.
00:42:24: Also Musik machen ist eine Handwerk!
00:42:27: Aber wenn's denn so wie bei dir war, dass es nicht passt?
00:42:29: Also Label arbeitet ab Du auch?
00:42:32: Dann ist es schwierig.
00:42:33: Dann ist das Ende dann auch irgendwann nahe, ne?
00:42:35: Genau!
00:42:35: Deswegen habe ich ja die Reise einer gezogen und mir nennen ändert hat er irgendwann ganz raus aus der Musikgeschäft und hab gesagt, ich suche mir jetzt eine Band, dann habe ich wieder ganz mal Null angefangen, hab gesagt ich habe mir eine Band gesucht, hab mit denen ein paar Rock-Konzerte gespielt, hab wie man das so macht, mir die Haare abrasiert, schön Iro hingestellt...
00:42:50: Das ist mir schon wieder zu schnell, wir machen jetzt einen kleinen Break und hören erstmal Musik wider.
00:42:57: Wir müssen erst mal verdauen, was du uns alles erzählt hast.
00:42:59: Guck mal bei der Titel passt jetzt ... Weil wir haben als nächstes Peter Fox schwarz zu blau.
00:43:03: und welcher Titel würde besser passen?
00:43:05: zum Thema?
00:43:06: Sehr
00:43:07: gut vom Album Stadt-Affilm.
00:43:43: Ja!
00:44:14: Ja, wir sind hier immer knallhart.
00:44:41: Die gehen immer raus wenn's am schönsten wird!
00:44:44: Aber das könnt ihr ja alles nachhören.
00:44:47: Genau!
00:44:48: Wir haben angespielt, ihr hört weiter... Also eigene Band und dann habt ihr eure eigenen Songs geschrieben?
00:44:55: Genau wir haben eigene Songs geschrieben und dann haben wir halt irgendwie sind wir, also das war dann halt ... wir haben dann halt kleine Konzerte gegeben und so.
00:45:02: Also wieder kleine Audience, wieder zurück.
00:45:05: Genau Schwere Bühne nicht leichte Bühnen.
00:45:08: Schwere bühne.
00:45:11: Und dann in der Tat natürlich auch irgendwie so, dass wir jetzt nicht gesagt haben, wer ich bin.
00:45:15: Weil ... Gut, das haben da trotzdem viel erkannt, natürlich.
00:45:17: Ja.
00:45:19: Aber wir haben dann halt versucht, weil das war jetzt irgendwie auch nicht so angebracht in den Schuppen, wo wir gespielt haben.
00:45:24: Hätte man gesagt die Sängerin vom Kuckoo-Schabu kommt.
00:45:27: Die Bescheid hat gesagt, moah!
00:45:28: Mh!
00:45:30: Aber hab' ich ein paar Jahre gemacht, hat Spaß gemacht und aber auch nicht mehr vor Musik gelebt.
00:45:35: Das ist halt auch so.
00:45:37: Das heißt es war dann Hobby irgendwann?
00:45:39: Genau.
00:45:39: Es war irgendwas Hobby.
00:45:41: Ist ja auch spannend, nach so einem Halb dann ins Hobby zu gehen und das zu machen was man machen möchte.
00:45:50: Ja aber ich habe immer gesagt dass es ja eigentlich auch etwas was einem hilft.
00:45:55: oder ich hab's ehrlich gesagt auch vielen anderen Künstlern die ich in meiner Zeit oder meine Laufbahn so kennengelernt haben.
00:46:01: bei denen ist dann halt auch teilweise da nicht mehr lief.
00:46:03: Da hab' ich gesagt auf Leute es gibt eine Sache Popstar isst was das bist du nur solange du in den Charts bist Aber Musiker bleibst du.
00:46:12: Das kann dir keiner wegnehmen, niemals!
00:46:15: Außer du machst es halt selber nicht mehr und das ist eigentlich was, was dir hilft.
00:46:19: Hast Du denn irgendwas vermisst aus der Zeit?
00:46:22: Aus der Hype-Zeit?
00:46:25: Ja, in dem Moment wo man aussteigt und so eine Vollbremsung zieht dann bricht ja erstmal dein komplettes Umfeld weg.
00:46:34: Alle Leute die du kennst, dass Musikgeschäft das zieht sofort weiter.
00:46:38: Also, wenn du da nicht mehr erfolgreich in der Blase bist die Blase.
00:46:41: Schwing!
00:46:43: Du brauchst auch nicht glauben auf den Fatis und Auftaus, dass dir doch irgendjemand kennt.
00:46:47: Und ihr habt ja nur viele Preise eingeheimt?
00:46:49: Ja,
00:46:49: aber das ist sofort vorbei.
00:46:51: In dem Moment ist sofort ... also du hast ganz wenig... ich hab wirklich ganz wenig auch andere Musiker.
00:46:57: In diesem Moment wo es nicht mehr so gut läuft, das ist leider hart.
00:47:00: Lass's vergessen.
00:47:02: Ich weiß nicht ob das wahrscheinlich beim Fußball oder so ist wahrscheinlich ähnlich.
00:47:05: Gibt's so ein zwei drei Also ganz wenig, wo du merkst da ist es wirklich echt.
00:47:11: Nun sind ja auch Leute die man jetzt nicht aus der Schule kennt oder sonst was... Ich hab das nachher letztendlich auch immer zu denen gesagt, beim Radio zu meinen ganzen Kollegen.
00:47:20: Hab ich gesagt verwechselt hier nicht mit Freunden.
00:47:22: Das sind Arbeitskollegen und sobald du nicht bei meinem Radio bist, wirst du merken, wenn du Glück hast zwei bleiben übrig?
00:47:28: Eigentlich überall so, ne?
00:47:29: Genau!
00:47:30: Es ist überall so.
00:47:30: Auch Schule,
00:47:31: ne?!
00:47:31: Aber komischerweise denkt man immer bei Schauspieler Musikern muss das doch anders sein.
00:47:34: Ist ja nicht anders, es ist ein Arbeitsumfeld.
00:47:36: Hast du noch Freunde aus der Schule?
00:47:38: Ja
00:47:38: also nicht doch aus der Schul auch aber meine längste Freundin die kenne ich seitdem ich neun bin
00:47:44: Und die ist ein ganz anderer Weg gegangen
00:47:46: Komplett, die ist Gastronomen.
00:47:48: Das ist auch Gastronominusjahres geworden.
00:47:50: und so ...
00:47:51: Gastronom im Freundeskreis zu haben
00:47:53: immer gut.
00:47:53: Ist immer gut!
00:47:54: Und fehlen
00:47:54: wir immer.
00:47:55: Ganz wichtig.
00:47:56: Auch für Krisenzeiten.
00:47:58: Gerade
00:47:58: für Krisenseiten?
00:48:01: Wolltest du noch mal reingeredischen jetzt, Jonas?
00:48:03: Aber wo?
00:48:03: Gastronomie.
00:48:04: Ja, dafür machen wir heute mal ganz klasse Schaum-Rosee weiß unter den Rot.
00:48:08: Beim Weiß von Angelangt ist jetzt Bugunda, Name, der durchaus sehr bekannt ist und viel Renome hat.
00:48:19: Ist ein Familienbetrieb, der im Bühlinie Montraché sitzt.
00:48:22: Da ist eigentlich eher so ein bisschen im nördlichen Teil des Burguns.
00:48:24: Wenn man sich das burgund vielleicht mal ganz kurz runterbricht ... sind es ja vier Regionen im Norden die Coute-Nuit, die Cote-Bone, dann das Chalonnais und das Makounais.
00:48:33: Und diese bei nörrdlichen Regionen werden's die Couture, die sogenannte Goldküste zusammengefasst.
00:48:36: Und da sind all diese bummsteuren super hochwertigen Grand-Krüsse und Premierkrüsse.
00:48:42: Dann kommt das Chalone, da wird's langsam kühler.
00:48:45: Da hast du noch ein paar Prämierkühlagen und im Makone im Süden hast du nur noch so genannte Village, also Ortsweine.
00:48:53: Was aber sehr spannend ist, weil wir das Klima inzwischen ganz gut in die Knie gezwungen haben, sind diese ganzen etwas ehemals kühleren Lagen im Südenden ziemlich ideal temperiert während es im Norden wärmer wird.
00:49:04: Das führt dazu, dass solche Lagen wie Monsigny, was eine reine Weißweinappellation ist ... In der Gemeinde Bussie dass diese Weine inzwischen eine unglaublich schöne Reife kriegen.
00:49:16: Das heißt, die sind komplex.
00:49:17: Es ist Schadonä- ... Also nicht logischerweise aber, weil es immer Schadonnä in der Regeln weiß, hat ein bisschen Holzausbau mitgemacht.
00:49:24: Hat eine sehr klassische Seite ne?
00:49:26: Du hast Schmelz, du hast Textur und Cremigkeit.
00:49:28: Aber eben durch diese Kühle, so ein bisschen mehr Fassalz-Zitrone, ich find's tolle Mineralität, das sind richtig strahlende, vibrierende Säure!
00:49:35: Da steht's so richtig...
00:49:38: Ist das
00:49:38: herrlich?!
00:49:40: Wenn du das erzählst ... Ich bin erst mal fasziniert davon, wie man sich das alles merken kann.
00:49:45: Auch wo was wie liegt!
00:49:46: Weißt du, dass es jetzt hängen bleibt bei mir?
00:49:48: Strahlende, vibrierende Säure.
00:49:50: Genau.
00:49:51: Ich meine wenn du das nächstes Mal sagst in deinem Stammladen ...
00:49:55: Ja, dann
00:49:56: ... Das kann wieder richtig gut oder voll in die Hose gehen.
00:49:59: Man könnte
00:50:00: sich mit dir hinsetzen und Songs überlegen, weil du hast da so schöne Worte drin, die kann man alle benutzen!
00:50:06: Aber der ist auch wirklich gut.
00:50:07: Bei dem kann man auch mal ein paar mehr Worte sagen?
00:50:10: Ich finde,
00:50:11: kühler als er reinkommt geht er weg...
00:50:13: Und das ohne Eis, ne?
00:50:14: Wo wir vorhin dabei waren.
00:50:16: Weil das ist in der Tat so was ich glaube auch dass es immer mehr Weine gibt, Nimm sie mit Eiswürfel, das ist okay.
00:50:23: Aber die schmecken halt eigentlich so ...
00:50:25: Du und am Ende des Tages es erlaubt was Spaß macht!
00:50:28: Das muss sich auch irgendwann generell lernen.
00:50:33: So Who Am I To Judge?
00:50:34: Es gibt halt ... Also, es können nicht immer den gleichen Anspruch haben.
00:50:37: Das ist in der Musik genau dasselbe.
00:50:40: Es gibt ja Sachen, die sind hochgradig erfolgreich.
00:50:42: Aber wenn jemand weiß, wann auf Eis rauf mit, dann weiß man auf Eis drauf.
00:50:47: Obwohl da muss ich kurz reingritschen?
00:50:50: Wenn ein Song erfolgreich wird, hat er das immer im Grunde.
00:50:54: Ja, du!
00:50:55: Auch wenn man sagt, das war was ganz einfaches Komponiert.
00:50:58: Wenn das
00:50:59: Zeitgeist getroffen hat und Geschmack getroffen.
00:51:01: Und
00:51:02: viele Songs werden ja ... oder fast alle eigentlich auf Gitarre und Klavier komponiert.
00:51:07: Und am Ende, wenn du das dann nämlich mal wieder ... Also ich sag jetzt mal das Ganze grade im Dance-Bereichs.
00:51:12: Das ganze Bum-Bum und Schalla wegnimmst.
00:51:15: Ja.
00:51:16: Die reinigen Kompositionen anguckst.
00:51:18: Dann sind manchmal Dance Songs schwieriger als irgendeine Jazz-Nummer wo du sagst okay, spannend!
00:51:23: Welthits hat immer ein Grund warum Song welthit wird.
00:51:26: Es wird nicht einfach irgendwie eine Nummer die ... Wenn sie einfach klingt ist es gut gemacht.
00:51:32: Du, ist ja beim Wein dasselbe.
00:51:33: Das heißt nicht, dass alles schlecht gemacht ist ... Es ist halt eine Geschmacksfrage und auch so ne Frage wie was?
00:51:40: Was ist halt Mainz?
00:51:42: Aber du hast auf jeden Fall bis jetzt nur Mainz ausgesucht!
00:51:44: Yay!
00:51:46: Wir unterbrechen an dieser Stelle für ein wenig Werbung Und die kommt von unserem Partner Auditorium.
00:51:53: Wer Musik liebt, für den beginnt die Leidenschaft oft schon lange vor dem ersten Ton Dort wo Tonabnehmer montiert Tonarme justiert werden, wo sich schwere Plattenteller in Bewegung setzen und das glänzende Venül lebendig wird.
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00:52:56: Die eigene Hi-Fi-Messe in Hamm!
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00:53:32: Alle Infos findet ihr natürlich auch nochmal in den Shownotes.
00:53:43: Ich liebe sie ja, ich bin ein sehr großer und schon immer ein mega-großer Madonna-Fan gewesen.
00:53:48: Und bin's immer noch ... Jeder der was gegen Sie sagte, kriegt es für mir zu tun!
00:53:54: Hast du immer getroffen?
00:53:55: Nee.
00:53:56: Auf einem Label.
00:53:57: Wir waren auf einem Labeln und das war auch geplant.
00:54:00: So, jedes Mal wenns geplant war, waren wir dann grad irgendwie ... Da hieß es nicht ihr müsst jetzt nach Amerika und sie ist nach Deutschland gekommen.
00:54:07: Dann hat sie einen Konzert hier gehabt.
00:54:09: Das war vorne gab's Stühle von Warner.
00:54:13: Warum auch immer.
00:54:13: Da sollten wir drauf, dann haben wir ein Auto-Unfall gehabt!
00:54:16: Also es war irgendwie immer so ...
00:54:17: Das sollte nicht sein?
00:54:18: Nein und dann hat Mona irgendwie ... das war total lieb oder weh, er hat mir eine Tourjacke von ihr, eine Originale aus ihrem Team also nicht die du in Merchings kaufen kannst sondern eine wirklich vom SoFunaCrew besorgt.
00:54:31: Dann haben sie mir immer ... ich hab teilweise die Bänder bekommen bevor sie veröffentlicht wurden und sowasetwas wussten.
00:54:38: Also, sie ist ja eine sehr unterschätzte Künstlerin.
00:54:40: Weil man immer denkt die singt ja nur ... Nein, die kann auch wirklich viele Instrumente spielen.
00:54:45: Ja früher schon bevor sie überhaupt bekannt ist ihre Songs alle selber geschrieben hat es ja nach wie vor.
00:54:51: also ne große nicht nur gute Musikerin sondern auch noch ne große Künstlerin aber auch ne große Macherin und sie halt irgendwie so viel für uns Frauen im Musikgeschäft getan.
00:55:01: Es würde eine Christina Aguilera, eine Beyoncé, es würde sie allen nicht geben hätte es Madonna nicht gegeben Also nicht in der Form.
00:55:09: Und das ist einer meiner absoluten Lieblingssongs, Madonna Skin von Ray of Light.
00:56:47: Man muss ihn irgendwann unbedingt mal zu Ende hören.
00:57:12: Ja wir haben es gerade schon gesagt, ich habe den Song so noch nie so bewusst noch nie gehört.
00:57:17: Es war jetzt auch keine Hit-Single von ihr wie die anderen Songs.
00:57:21: Aber das kann ich eh nur sehr empfehlen sich mal die Madonna-Alben vorzunehmen und jetzt nicht immer nur auf die bekannten Sachen zu gehen, sondern sie hat sich ja meistens immer irgendein Produzenten DJ oder irgendjemandem gesucht.
00:57:35: Der im Underground gerade hoch kam und hat den dann nach oben gespült so mit Und meistens hat man den dann gar nicht mit Madonna in Verbindung gebracht.
00:57:45: Aber sie hatte den schon viel früher gefunden, bevor alle anderen überhaupt irgendwie ... Sie ist da immer sehr aktiv und immer so eine Vorreiterin.
00:57:52: Etwas
00:57:52: voraus.
00:57:53: Es gibt übrigens eine Venyl-und Weinfolge nur mit Madonna Songs.
00:57:56: Oh!
00:57:57: Dann muss ich die natürlich hören?
00:57:58: Können
00:57:58: wir nur empfehlen.
00:58:00: So aber wie sind bei dir?
00:58:01: was hast du denn so mitgenommen aus deiner Hitzeit also da wo ihr wirklich unterwegs wart, wo ihr rumgereicht wurdet.
00:58:10: Das hab ich mir so konserviert und eingepackt.
00:58:14: Ich glaub, viele Erlebnisse, die man dann mit Fans hatte irgendwie ... Dann natürlich auch viele Konzerte.
00:58:20: Die waren teilweise schon brutal groß.
00:58:23: Und wenn du das jetzt halt auch ... Wenn man's sieht, gut, Jambos ist dreißig Jahre alt.
00:58:30: Im Moment, wenn ich rausgehe auf die Bühne und ... Ich bin ja jetzt gerade viel mit so neunzigerjahres Schuss unterwegs.
00:58:39: Und du hast dann so ein längstes Arena waren, wo du gehst raus und die Leute wissen, dass du jetzt halt rauskommst und überhäufen dich einfach mit so viel Liebe, weil sie durch.
00:58:49: das ist einfach mega!
00:58:52: Aber einfach weil Sie diesen Song lieben und Dich in dem Moment halt mit, weil Du halt irgendwie ... Du hast diesen Song gemacht.
00:58:58: Und das sind ja Fans von damals und es sind neun ... Neue,
00:59:01: genau, es sind beides!
00:59:02: Jedes Jahrzehnt kommt ihr irgendwann wieder, ne?
00:59:04: Da kannst du halt die Uhr nachts stellen.
00:59:06: aber das ist jetzt auch irgendwie schon ziemlich...
00:59:08: Die Neunzige halten sich sehr hart mehr küsst.
00:59:11: Sie haben gesagt so wie normalerweise ist das eine kurze Welle und dann geht's halt denn würde jetzt eigentlich ja die Zweitausender kommen.
00:59:17: Aber das sagen sie schon seit fünf Jahren.
00:59:20: Was sind
00:59:20: die zweitausende?
00:59:21: Ich wüsste ganz ehrlich was sind die zweitausende?
00:59:24: Das ist genau das Problem.
00:59:25: Dann kamen halt solche Künstler wie Lady Gaga, aber die Leute sind ja noch da und mit denen könntest du zum Beispiel auch solche Sachen jetzt gar nicht machen.
00:59:36: Die sind immer noch da, das ist irgendwie geblieben.
00:59:39: Aber ... Das ist in der Tat so.
00:59:41: Ich glaube, es hat sich dann auch was verändert im Musikgeschäft oder beim Hörverhalten der Menschen.
00:59:46: Weil in dem Moment wo das Streaming losging wurde, wurde der Künstler dahinter halt auch etwas belangloser für die Menschen.
00:59:52: Mhm.
00:59:52: Ich komm noch aus der Platten-CDs und so weiter.
00:59:55: Und ... bin ja zum Beispiel auch ein Riesendieperchmut Fan.
00:59:59: also mein erstes Konzert war Die Perchmute.
01:00:01: ich weiß noch wie ich darauf gespart hab wenn die ein Album rausgebracht haben Und wie das dann war, wenn man das ausgepackt hat.
01:00:06: Dann hatte man das Bucklet und hat das mal durchgelesen.
01:00:10: Vielleicht hat man noch irgendwas nicht drin gefunden?
01:00:13: Ein ganz anderer Konsum als er heute ist.
01:00:15: Total.
01:00:16: Das ist halt in der Tat so, ich glaube vielleicht ist es auch deswegen so ... dass jetzt die Menschen, die's früher gehört haben, ja mit sehr wieder auch Kinder oder so, die dann sagen guck mal das war meine und damit wachsen sie dann wieder auf und die aber noch ein bisschen was vermitteln.
01:00:29: zum Künstler.
01:00:31: Ich hab lange Gesangstorich gegeben oder mache ich nicht mehr ganz so viele im Moment weil ich bin dafür zu viel unterwegs, aber da kommen ja nun Menschen zu mir, die interessieren sich für Musik.
01:00:42: wenn sie singen lernen wollen Sollte man meinen, sie interessieren sich für Musik.
01:00:46: Aber die Jüngeren, wenn ich sage am Anfang, was ist denn eure Musikrichtung, die ihr gerne singen möchtet?
01:00:53: Dann werden die Augen schon ganz groß.
01:00:55: Lieblingsband ... Lieblungssong ... Ich sag, was hörst du denn hier in meiner Playlist?
01:01:02: Das ist die Antwort!
01:01:03: Oha.
01:01:04: Echt?!
01:01:04: Ja.
01:01:04: So weit weg ist das...
01:01:07: Also ist die kleinen Künstler mehr, denen sie gut finden?
01:01:09: Es gibt noch nicht mal mehr ein Joghurt rum.
01:01:11: Und du bist als Künstlerin auszusporten.
01:01:12: Deswegen glaub ich halt auch in der Tat da diese ganze AI-Music kann funktionieren weil die heutige oder viele selbst sich nicht mehr so dafür interessiert werden, wer da eigentlich hintersteckt.
01:01:24: Wobei man muss sagen es gibt natürlich immer noch eine Art des Bindungs.
01:01:29: sein,
01:01:31: aber nicht mehr in der breiten Masse.
01:01:35: Du hättest früher jeden fragen können und jeder hätte dir sofort gesagt was Lieblingsgenre oder Lieblinsband, keine Ahnung, jeder hätte das gehabt.
01:01:43: Und heute hast du viele die sich mit dem Thema Musik nicht mehr wirklich auseinandersetzen sondern bei der Playlist, die hören das gerne, konsumieren das.
01:01:50: Läuft
01:01:50: so rein, läuft so raus!
01:01:52: Natürlich hast du immer noch.
01:01:53: ich meine sonst würden ja gar kein Künstler mehr funktionieren.
01:01:57: Also, es funktioniert ja immer noch genug.
01:01:59: Funktioniert aber in anderer Art und Weise?
01:02:01: Genau!
01:02:01: Und ihr habt wahrscheinlich auch Fans gehabt, die sind mit euch mitgereist,
01:02:04: ne?!
01:02:05: Ja... Ich fand's immer verwunderlich!
01:02:09: Wo nehmen wir das Geld, wo nehmen wir die Zeit her,
01:02:11: oder?
01:02:11: Ja, und dann reinigt er jetzt auch so jung.
01:02:13: Und ich hab gerade in Düsseldorf gespielt zur gleichen Zeit wie Backstreet Boys gespielt haben.
01:02:19: Das war total lustig.
01:02:22: Mein Hotel war zwei Straßen weiter ... Und als ich da in die Straße gefahren bin, das stand ja wirklich zwei Straßen lang.
01:02:30: Standen da die Fans?
01:02:31: Erwachsene Frauen ...
01:02:32: Ich wollte grad sagen!
01:02:33: Die,
01:02:33: die Batsfree-Folst wiedergesungen haben.
01:02:35: Es war unglaublich.
01:02:37: Also, ich war etwas verdutzt.
01:02:39: Ja.
01:02:39: Du hast dich dann nicht eingereitet.
01:02:40: Das ist gut.
01:02:41: Nein, ich kenne die Jungs und früher wir sind früher fast jedes Wochenende mit denen aufgetreten.
01:02:46: Nee... Also, nein, da werde ich mich bestimmt nicht einreihen.
01:02:49: Nichts gegen die Jungs!
01:02:50: Ich mag dir alle aber ... Aber nein.
01:02:52: Wir haben ja gerade vom Fan sein gesprochen.
01:02:54: also wo wir das jetzt bislang rausgehört haben?
01:02:57: Das ist schon Madonna bei dir.
01:02:59: Ja.
01:02:59: Denen.
01:03:00: Das konnte man hören.
01:03:01: Das könnte jeder hören.
01:03:02: Ja, dass
01:03:03: auch jeder hört.
01:03:03: Schon ein Vorbild für dich und ...
01:03:05: Ist sie.
01:03:06: Jonas gibt Gas ne?
01:03:08: Er hat jetzt einen ... Rotwein uns eingeschränkt.
01:03:10: Ist ja mal so ein bisschen Luft und Sauerstoff,
01:03:12: er
01:03:12: muss atmen!
01:03:13: Wir schauen den aber erstmal an.
01:03:14: Haben wir deine Zeit beim Radio anständig gewürdigt?
01:03:18: Nee ne du bist ja.
01:03:19: irgendwann hast du gesagt irgendwann zum radio gegangen und hast da einfach gesagt ich mach dir jetzt mal hier.
01:03:25: Also am Anfang wurde ich geholt, das war noch während der Presidenzeit.
01:03:29: Da hat Radio Bremen oder damals Jens Uwe Krause gesagt, du hast so eine super Radio-Stimme, wo wir nicht was machen und die haben mir in der Tat dann auch überall immer wenn ich nicht da war ein Überg überall hin kommen lassen damit wir dass irgendwie so ja früher hatten die ja auch noch alle mehr Geld.
01:03:45: Ich geh doch nie ins Ende, dann kommt der Ü-Wagen mal schnell.
01:03:48: Nein ich konnte ja nicht!
01:03:48: Weil ich hatte dann irgendwas keine Ahnung, irgendwie die Presse konnte und stand draußen im Ü-Vagen, da bin ich dabei rein und dann haben wir
01:03:53: das... Was ist denn ein Ü- Wagen?
01:03:54: Ein Ü-wagen ist ein Auto wo du dann im Prinzip
01:03:57: übertragungs- Nein, ein Technikfahrzeug, ein technik Fahrzeug, ja
01:04:01: stark.
01:04:01: Genau und dann hab' ich das aber im Prinzip über den Ausstieg bei Präsidenten.
01:04:04: Da habe ich, also ich war vier Jahre bei Radio Bremen und dann hatte Ich weiß nicht, ein zwei Jahre Pause oder so.
01:04:10: Dann hab ich gesehen, dass bei Energiebremien jemand gesucht wird?
01:04:13: Das war ja ... Also, ich meine, ich hab mit vierzehn angefangen, ich habe das nie gelernt, einen Tagesablauf zu strukturieren.
01:04:19: Als ich ausgestiegen bin, war ich komplett lost.
01:04:21: Aber du warst diszipliniert, haben wir gehört.
01:04:24: Die fünf Mark haben gewürgt!
01:04:25: Die haben gewirkt, aber trotzdem hatte ich nie gelernt meinen Tag zu planen.
01:04:28: Nee.
01:04:29: Ich hab immer nach dem Plan gelebt.
01:04:30: Ja und man hat euch dann auch relativ viel vorbereitet.
01:04:34: Alles.
01:04:36: Ich hab ein Zettel bekommen, abends unter der Hotelzimmer-Tür zack.
01:04:41: Andere müssen überlegen ... Wann gehe ich zum Friseur?
01:04:43: Für dich keine Frage!
01:04:44: Der war immer da.
01:04:46: Wir waren nicht immer da, aber ich war halt alles vorbereitet.
01:04:49: Wie gesagt, du arbeitest so Zetteln ab.
01:04:53: damals noch Zettl.
01:04:54: Hatten, war ja noch nicht digitalisiert.
01:04:57: Es waren noch Fakse da so ... Ich hab die auch noch alle?
01:05:00: Ja!
01:05:00: Bist du eine Sammelin?
01:05:01: Nee eigentlich gar nicht, keine Ahnung.
01:05:02: Aber meine Mutter hat das alles so sauber abgeheftet.
01:05:05: Alles.
01:05:05: Ich habe jeden Tourplan jedes Papier, wo ich mal irgendwie war, alles.
01:05:09: Hast du dir selber mal ein Autogramm geholt bei irgendjemanden?
01:05:12: Nee.
01:05:12: Aber Autogramme geschrieben hast du wie...
01:05:15: Aber nee, ich bin gar keinen Autogram-.
01:05:16: Also, ich versteh auch ... Das muss man erst mal sagen.
01:05:20: Autogrammsammeln
01:05:20: nicht, ne?
01:05:21: Ich versteh also vor allen Dingen nicht von mir.
01:05:23: Nee.
01:05:23: Ich denk dann auch immer so ... Jetzt kommt ja noch dazu, ich bin angelernte Rechtssender.
01:05:29: Das heißt, ich hab eine Schrift wie ein Fünfklächer?
01:05:31: Wie hat man das noch gemacht?
01:05:35: Der war halt, wenn du das mit links haben zu nehmen, nimm den Stift nach rechts fertig und damit war das erledigt.
01:05:40: Also, ich weiß was das macht!
01:05:41: Und ich hab da darüber überlegt ob ich's nicht mal, aber dann hab' ich gedacht nee, das kann bis zum Bettnesser zurückführen, wenn wir es wieder switchen lassen.
01:05:48: Quatsch
01:05:49: Doch!
01:05:50: Ja, das ist ja voll der Prozess.
01:05:51: Dann hab ich gesagt, ach's jetzt auch egal, bin jetzt breiten doch.
01:05:54: Also mit Linkschreiben geht gar nicht, krieg' ich nicht.
01:05:56: Habt ihr eigentlich schon erzählt, dass wir im Grill Royal heute wieder sind?
01:05:58: Noch
01:05:58: nicht, aber es war schön.
01:06:00: Wirklich schön, ich war hier noch nicht und der Weinraum ist sehr schön, kann ich nur empfehlen.
01:06:03: Ganz gemütlich, ne?
01:06:04: Darf man hier auch so rein,
01:06:05: ja.
01:06:05: Jaja, nehmen wir zurück zum ... also äh, ja...
01:06:08: Genau dann habe ich in der Tat bei Energy angerufen weil eine Bewerbungsschreibung hab ich ja noch nie gemacht konnte ich nicht.
01:06:16: Und damals gab's auch noch nicht Chatsy Pity, ja So.
01:06:19: Also, dass man sagen kann, schreibt mal eine Bewerbung.
01:06:22: Das ist ja heute super!
01:06:24: Ja?
01:06:24: So ... Und ich hab gedacht vor allen Dingen, wenn ich eine geschrieben hätte, hätte man herausbekommen, also ich bin ein Legistheniker.
01:06:32: Ja, vielleicht auch durch das Rechts-Links weiß man nicht genau.
01:06:35: Auf jeden Fall ... Als ich beim Chef dann saß, fing er gleich an und sagte, du kennst dich ja mit Rechnern aus und so, und ich so klar!
01:06:42: Und er sagt ja unmit Word und so klar hab ich gesagt.
01:06:45: Du hast ja auch schon Moderation geschrieben, du warst bei Bremen Vier klar?
01:06:48: Und ich dachte da ist Scheiße.
01:06:50: Ich
01:06:51: garnix davon bis jetzt gemacht, nichts.
01:06:55: Weil bei Breman Vier wurde alles vorbereitet für mich, alles.
01:06:58: Aber hast du gemeistert?
01:06:59: War kein ...
01:07:00: Ja, aber ich musste wirklich ... Ich hab glaub ich auch viel geweint am Anfang.
01:07:05: Weil ich immer dachte, bis nachts um zwölf gesessen und hab immer wieder diese Moderationstexte geschrieben.
01:07:12: Dann kamen die immer wieder und gesagt, was schreibst du denn nicht so?
01:07:15: Ich denk, du warst schon vier Jahre beim Radio!
01:07:19: Aber der wurde zum Beispiel auch freigesprochen.
01:07:21: Also bei Energy war's alles faux-scripted, dass wir es selber waren.
01:07:27: Wurde das auch abgenommen?
01:07:28: Genau.
01:07:29: Das war das Problem.
01:07:30: Scheiße!
01:07:31: Und dann war natürlich auch das Thema, du kommst da rein und jetzt ist so ... Also normalerweise hast Du halt ein Abitur, dann studierst Du Journalismus und dann gehst Du zum Radio und dann musst Du nochmal einen Volumachen.
01:07:42: Ja.
01:07:42: Nach dem Studio machst Du nochmal schön zwei Jahre richtig kleines Geld noch mal richtig viel
01:07:47: Arbeit.
01:07:47: Und nicht so wie Du ab Kürzung.
01:07:49: Ab Kürzung!
01:07:50: Dein Morningshow!
01:07:52: Also, die Leute fanden mich natürlich erst mal zu der Scheiße.
01:07:54: Ich hab gesagt so wie super wenn die jetzt kommt weil der Chef sagt das wär was für die Morning Show.
01:07:57: wir lassen die jetzt erst mal noch nachts senden um sie zu testen und dann marschiert die durch.
01:08:03: Weil ich ein Mehrwert für den Sender mitgebracht habe dass sie mit mir werben konnten.
01:08:07: Paar haben das auch verstanden?
01:08:08: Das ist ein privater Sender der muss irgendwie gucken das wäre cool rein das ist ein gutes Zugpferd.
01:08:13: paar natürlich nicht.
01:08:14: Und dann heißt es halt wirklich kleine Brötchenbacken ich brauchte ja auch Hilfe Das kommt ja nix.
01:08:20: Bei EnergyBit ist ein kleiner Sender, da musst du alles ... ganze redaktionelle Arbeit machen.
01:08:25: Und wenn die denken, du kannst alles schon?
01:08:28: Will man auch nicht so preisgeben?
01:08:30: Hab ich aber!
01:08:31: Also bei dem ganzen Team hab ich sofort mal Mieh-Mieh.
01:08:34: Ich bin klein und alle viel besser als ich.
01:08:36: Das hat auch funktioniert.
01:08:37: Dann haben sie gesagt, oh, die ist gar nicht arrogant.
01:08:40: So haben wir dann alle geholfen.
01:08:43: Ich hab das in der Tat vielen Kollegen von mir damals nach den Neunzigern waren ja nun viele, die gestrauchelt sind.
01:08:47: Ich hab vielen das geraten weil ich gesagt habe Leute ihr habt so viel Interviews gegeben ihr wisst wie das geht.
01:08:53: Ihr müsst nur den Rest lernen.
01:08:56: und dann haben wir immer alle gesagt nee es geht nicht.
01:08:58: also mich lassen die nicht arbeiten und die denken immer alle ich bin irgendwie da hab ich gesagt ...
01:09:04: Aber du sagst ist es auf jeden Fall ein gutes Mittel zu sagen hey leute ich kann das nicht.
01:09:09: Ja.
01:09:09: Brauche Hilfe
01:09:10: Also nicht dem Chef?
01:09:11: Nee Aber den anderen.
01:09:12: Ja, aber da auch schon einmal vorher schauen, wen ... Genau!
01:09:16: Könnten auch welche ausletzten?
01:09:19: Ich hatte keine Chance gehabt und die haben mir alle geholfen.
01:09:21: Die haben mir das dann beigebracht und am Ende konnte ich es ja.
01:09:24: Also, das ging dann relativ ... Es ist jetzt kein Hexenwerk im Radio zu arbeiten.
01:09:29: Trotzdem.
01:09:30: Sie haben mir geholfend, mir gezeigt wie das geht.
01:09:32: Und mein Kummerrad war dann auch irgendwann gesagt, ich versteh jetzt auch ... Ich kann die Texte trotz deiner Rechtsrempfehler lesen.
01:09:41: Das ist nicht immer einfach beim Legistheniker.
01:09:43: Weil wir vergessen ja manchmal auch Worte!
01:09:45: Ach, Worte?
01:09:46: Da ist scheiße
01:09:46: ... Oder halbe so wo du dann nur zwei Buchstaben stehen hast.
01:09:50: Aber irgendwann wenn du einen kennst ...
01:09:52: Aber irgendwann konntest du die Digitalen Entwicklungen
01:09:56: nutzen und
01:09:57: entsprechend Diktierfunktionen nutzen usw.
01:09:59: Ja
01:09:59: aber ich bin da mittlerweile auch nicht mehr... Also es gibt ja immer noch Leute, die sagen das kannst du so nicht schreiben.
01:10:03: Ich schreibe mir unter meine Mails gerne immer runter, weil ich die Leute noch nicht kenne.
01:10:06: Und pass auf, ich bin Legis theniker nimmst oder wenn du es doof findest, dann ist das halt so.
01:10:11: Also ich versuche natürlich mehr Mühe zu geben und so.
01:10:14: aber es passiert mir halt einfach so Und ich will jetzt auch nicht jedes Mal mich zerfleischen, bevor ich einen Text schreibe.
01:10:19: Nee, aber du hast da den Weg gefunden?
01:10:21: Ich glaube viel einfacher.
01:10:22: Ist
01:10:22: es auch, weil ... Ja geht eh nicht!
01:10:25: Ist Musikzeit oder Weinzeit?
01:10:27: Was gibt's
01:10:28: denn noch musikalisch?
01:10:29: Dann habe ich eine Platte mitgebracht in der Tat ganz, ganz jung.
01:10:32: Ich war, glaub ich, vierzehn, als ich das erste Mal auf dem Konzert war.
01:10:36: Noch mit meiner Mutter.
01:10:37: Beim Mick beim Hackney.
01:10:39: Genau bei Simply Red und wir hören jetzt A New Flame und dann hab' ich danach Von A New Flame, noch eine super schöne Geschichte dazu.
01:12:30: Wir sind brutal, wissen wir?
01:12:32: Ja!
01:12:34: Der Blick war
01:12:34: eben so ...
01:12:36: Kann doch nicht sein, kann auch nicht sein dass wir ... Übrigens Mick Hacknell, ne?
01:12:40: Guter Typ Du
01:12:41: hast ihn wahrscheinlich kennengelernt.
01:12:43: Ich musste auch gerade an einen Abend denken mit Mick Hacknel im Soho House in London.
01:12:49: Damals war Soho Haus irgendwie Mitte der Neunziger, im Anfang.
01:12:53: Das war eben ein kleiner Exklusivclub und ich fand das da total toll!
01:12:58: Und wir gingen dann mit Mick hin und die Leute aus ... Die von der Plattenfirma in Deutschland waren da und es war aber selbstverständlich.
01:13:04: Ich glaube, wir waren irgendwie fünf Leute oder so, dass er bitte uns darum gelaufen ist... Der war sehr zugewandt.
01:13:11: Und?
01:13:11: Ein Rotwein-Liebhaber.
01:13:14: Ja, damit hat sogar seinen eigenen Wein.
01:13:16: Das weiß ich nicht, aber das ist ein Rotweinliebhaar.
01:13:19: Und zwar der Fotografer, der damals die Playboy-Fotos von uns gemacht hat.
01:13:24: Marco Glaviano.
01:13:25: Das war einer der besten Freunde ... Das haben wir
01:13:27: gar nicht gesehen.
01:13:27: ... als beide Italiener.
01:13:31: Genau und er sagte, dass sie ihr halt immer zusammen kochen und Rotweintrinken.
01:13:35: Aber ich hatte noch eine andere schöne Geschichte zu Simpliwellen!
01:13:37: Wie gesagt mein erstes Konzert bei Simpliread XIV.
01:13:40: Meine Mutter saß oben im Publikum, ich war unten.
01:13:43: Ich brauchte ja noch eine Aufsichtsperson.
01:13:47: Wir sind in Bremen, wir sind im Bremen in der Stadthalle damals noch und es stand ein ... Ein Junge im Publikum, der auch mit seiner Mutter da war, wusste ich aber da noch nicht.
01:13:58: Ich hab ihn auf jeden Fall gesehen und dachte, der sieht aber wirklich süß aus!
01:14:01: Dann habe ich irgendwann meine ganze Mut zusammengenommen und hab ihm seine Telefonnummer geholt.
01:14:05: Er hat mich erst mal angeguckt Hatten wir später gesagt, was er gedacht hat.
01:14:09: Ich hatte nicht kurze Blonde, sondern kurze dunkle Haare damals.
01:14:13: Was kommt da für ein kleiner Junge an?
01:14:14: Weil der ist ne hübsche Kladder-Junge!
01:14:16: Aber jedenfalls haben uns das auch getroffen und er kam aus Papenburg.
01:14:20: Wir fanden uns beide total ... Wir waren glaube ich beide verknallt aber haben uns nicht getraut.
01:14:27: Und jahre später treffe ich eine Person im Internet wieder und denke so... Komisch.
01:14:32: Der sieht genauso aus wie der kleine Junge aufs Instantly Red Konzert Oliver Pollack Nee.
01:14:38: Seitdem haben wir Kontakt und wir haben in der Tat jetzt gerade gesagt, wir müssten eigentlich jetzt mal zusammen noch einmal auf ein Simply Red-Konzert gehen um das nochmal auflegen zu müssen.
01:14:49: Ja, auch lustig!
01:14:49: Also wir haben seit dem wieder Kontakt.
01:14:50: irgendwie jetzt so ... Das ist total witzig weil es war halt bevor ich Mr.
01:14:54: President geworden bin, bevor er halt bekannt geworden ist und ja... Da kommt's halt aus Pampenburg dass sie nicht soweit wegkommen.
01:14:59: So
01:15:00: klein ist es ne?
01:15:00: Lustig!
01:15:01: Aber
01:15:03: die ganze Zeit keinen Kontakt, nix.
01:15:04: Ganz sagen wir nicht bis jetzt vor anderthalb Jahren oder so, das war meine Geschichte.
01:15:09: Ich bin
01:15:09: natürlich auch Sympto Red-Fan und
01:15:11: hab Rotwein
01:15:12: extra deswegen mitgebracht.
01:15:14: Wir machen jetzt noch mal einen kleinen Abstecher nach übern Teich rüber in die USA Nach Kalifornien genau gesagt ein Snapper Valley Mit Bullye Vinyards.
01:15:25: Ja, ein Weingüter ist damals von George de la Tour in Rutherford.
01:15:31: Äh ... In der LWA jetzt LWA Napa Valley eröffnet wurde.
01:15:34: Also einer der ersten großen Superstars sag ich mal ne?
01:15:39: Die französischen Winzerinnen und Winzer sind ja schon recht früh auch rübergegangen so einfach an die ganzen Rotschilds und Weingüttern aus der Rhône wie Gigal und solche Sachen oder auch die Burgunda wie Mio Camuset.
01:15:52: Und das war so einer der ersten Weine, der im NEPA-Valley Anfang der dreißiger Jahre wirklich den Newsstandard NEPa Valley gesetzt hat.
01:16:00: Also es ist Cabernet-Sovignon zu achtundneunzig Prozent.
01:16:03: Der Rest ist ein bisschen... Petit Syrah und noch ein bisschen was Outdoor-Mess.
01:16:06: Okay!
01:16:07: Das ist viel im Holz ausgeworfen, es sind knapp achtzehn Monate im Holz gelegen.
01:16:10: Es ist immer so ein bisschen ... Ich glaub, man hat immer noch Kalifornische Weine als sehr opulentem Holz ausgebaut in Erinnerung.
01:16:16: Viel dieses reine amerikanische Eichenholz mit einem extrem heftigen Toasting.
01:16:21: Bei Toasting reden wir davon, dass die Fässer ausgebrannt werden von innen.
01:16:24: Je heftiger du das machst, desto mehr nimmt der Wein natürlich diese Rauch- oder Röstaromatik an, was dann halt zu sehr viel Vanilligkeit führt.
01:16:31: für so viele Baking Spices.
01:16:33: Das ist schon ein Wein mit fifteen Alkohol.
01:16:35: Das passt jetzt sehr zu dem Wetter, in das wir uns gerade reinbewegen finde ich.
01:16:40: Es ist schon eine sehr warme Wein mit einer schönen Reifenfrucht.
01:16:43: Eine Opulenz hat viel Würze und gibt einem so ein bisschen diese Christmas Baking Time.
01:16:49: Du hast fast ein bisschen Flieder, Feilchen, Sternanis...
01:16:53: Ihr könnt ja gut zu Weihnachten passen.
01:16:54: Für
01:16:55: mich ist es tatsächlich ein Wein, deswegen hab ich's auch heute mitgebracht.
01:16:58: Weil ich's gerade so langsam in die Weihnachtsvorbereitung im Laden hier ... Ist das ein Wein den ich zu Weihnachtensägen raushol?
01:17:05: Klassiker großer, großer Name großartiger Wein und für mich ein Evergreen.
01:17:10: Ja!
01:17:10: Dann halt auch ein Simply Red.
01:17:11: Das kannst du halt immer.
01:17:13: Und für mich ist das wirklich ein Wein.
01:17:14: Jedes Mal, wenn ich es aufmache, bin ich beseelt glücklich und für mich
01:17:17: wohl.".
01:17:17: Kannst du uns schicken?
01:17:19: Sechs ... J-Jewel sind Kartons zur Weihnacht.
01:17:21: Ja,
01:17:22: sechs Fässer!
01:17:23: Sechs als kleines Weihnachtsgeschenk.
01:17:24: Hast du Weihnachtsrituale?
01:17:26: Also wir haben in der Tat mein Vater muss immer die Weihnachtsgeschichte aus dem Bibel vorlesen.
01:17:31: Das ist für mich ganz wichtig.
01:17:33: Es hat er irgendwie als Kind immer gemacht und das ist so geblieben.
01:17:37: Wir haben bei uns auch immer Weihnachtssieder gesungen also mehr schlecht als recht in der Tarte.
01:17:44: Wir haben aber dann halt immer, und das fand ich immer ganz schön bei uns.
01:17:47: Also wie gesagt die Weihnachtsgeschichte, dann gab es Essen, dann irgendwie ein paar Geschenke, aber dann haben wir halt immer sehr viel gespielt und also so Brettspiele und so... Und dann hat mein Papa irgendwann angefangen Platten aufzulegen und Weihnachten nach heiliger Abendendete bei uns eigentlich immer dass wir richtig getanzt haben.
01:18:02: In der älteren Monat auch in so einem Riesen ... Einen alten Bauernhaus, so dreihundert Jahre alt.
01:18:07: Das ist eine große Diele, in der du sitzt und dann gab's eine Schallplatte nachher nächsten.
01:18:12: Meistens wurde es eröffnet mit School von Supertramp auf Vanille!
01:18:16: Und spätestens dann hältst du mich nicht mehr auf dem Stuhl.
01:18:18: Wenn ein School läuft und von Vanille kommt, hüpfe ich raus.
01:18:21: Ich liebe diesen Song, weil er so schön teidgespielt ist.
01:18:26: Habt ihr mal live gesehen?
01:18:27: Da haben sie es nicht mehr ganz so hingekriegt wie auch.
01:18:29: Das
01:18:30: ist ja immer ein bisschen wechselnde Besetzung.
01:18:31: Ja
01:18:32: genau, das ist ein bisschen schade aber auf der Platte ist es wirklich so ... Also deswegen dann werden Platten aufgelegt und getanzt.
01:18:39: Und dann dauert's lange und es gibt viel Rotwein!
01:18:42: Mein Papa liebt Rotweine und er sucht da auch immer sehr guten aus.
01:18:46: Ganz zum Schluss hören wir nämlich hier heute noch einen... Meine
01:18:49: erste eigene Single jetzt, ja
01:18:51: Chris' Song von Brand New.
01:18:54: Aber vorher kommen noch mal ein paar knallharte Fragen.
01:18:57: Normalerweise ... Ich vergesse das immer, machen wir das am Anfang oder
01:19:00: nicht?
01:19:00: Ist jetzt
01:19:01: schon Ritual, dass wir es am Ende machen.
01:19:03: Das ist die Entweder-Oder
01:19:06: Nummer.
01:19:06: Okay, wir fangen an ja.
01:19:08: Bist du bereit?
01:19:09: Venyl oder Wein?
01:19:12: Nein!
01:19:13: Die Frage reißt sogar nicht.
01:19:16: Venyl und Spotify
01:19:17: Der Vinyl, natürlich.
01:19:18: Rotwein oder Weißwein?
01:19:20: Weiß!
01:19:21: Achtziger Rock- oder Neunziger Eurodance?
01:19:24: Nein... Neunziger.
01:19:27: Okay.
01:19:27: Wohnzimmerkonzert oder Festivalbühne?
01:19:29: Erwohnzimmer Konzert.
01:19:31: Rieslinge oder Sauvignon Blanc?
01:19:33: Sauvignion Blanc
01:19:34: David Bowie Oder Madonna?
01:19:37: Das ist gemeint!
01:19:38: Gieß!
01:19:39: Das ist richtig.
01:19:40: Gieß von Donna
01:19:42: Aber auch ein bisschen Bowie, ne?
01:19:43: Ja,
01:19:43: natürlich!
01:19:44: Selber
01:19:44: kochen oder bekochen lassen?
01:19:46: Bekochenlassen
01:19:47: Weinbau oder Kneipe?
01:19:49: Weinbau.
01:19:49: Der
01:19:49: ist einfach Nirvana oder Die Peschmode?
01:19:51: Die
01:19:51: Peschmode.
01:19:52: Ja, Fine Dining oder Lieblings Italiener?
01:19:55: Lieblins Italiena.
01:19:56: Okay, Viertelstall- oder Tonstudio?
01:20:00: Der geht nicht!
01:20:02: Das geht nicht, ne?
01:20:03: Beides, das
01:20:04: geht nicht.
01:20:04: Okay wir machen ihn leichten.
01:20:06: Cremon oder Champagner?
01:20:07: Cremo.
01:20:08: Aha ein perfekter Song oder ein perfektor Wein?
01:20:12: Na ja, ein perfekter Song.
01:20:14: Oder perfekta Wein zum perfekten Song.
01:20:16: Geht so!
01:20:17: Noch einmal die Neunziger durchleben oder jetzt in die Zwanzig-Vierziger katapultieren?
01:20:23: Dann
01:20:23: würde ich wahrscheinlich doch die Neunsiger nehmen.
01:20:25: Wirst
01:20:25: du alles wieder gut oder richtig scheißen?
01:20:27: Ja das weiß man ja nicht.
01:20:28: Spannend ist das.
01:20:30: Aber die Neuenziger waren auch geil und ich nehme die Neuziger.
01:20:32: Was würdest Du der, sagen wir mal, siebzehnjährigen Judith heute mit auf den Weg geben?
01:20:41: Ich würde dir sagen, es wird alles gut.
01:20:43: Ja?
01:20:44: Hat sie den Zweifel daran gehabt damals?
01:20:46: Ja.
01:20:47: Er hatte auch viel Angst.
01:20:48: Aber ich würd dir sagen das ist alles gut!
01:20:49: Gibt es noch einen musikalischen Traum jetzt außerdem Weihnachtslied?
01:20:53: Denn das wirst du ja auch Weihnachten singen haben wir ja gehört bei Rotwein.
01:20:57: Ja natürlich.
01:20:58: Also
01:20:59: mein Weihnachtslied muss man da tatsächlich sagen is eine Disco-Nummer also ist eine Disko-Weihnacht.
01:21:03: Es wird ja auch getanzt.
01:21:04: Ja genau.
01:21:05: Das wird auch getanz sein.
01:21:06: Aber
01:21:06: gibt es darüber hinaus noch ein musikalischem Traum, den du dir erfüllen möchtest?
01:21:11: Ich hab ja nie damit gerechnet, dass das passiert.
01:21:15: Dass du auf so große Bühnen gehst und neue Songs veröffentlichen kannst.
01:21:21: Natürlich wünscht sich jeder Künstler, dass es auch noch mal funktioniert.
01:21:25: Das werden wir sehen!
01:21:26: Ist doch cool, oder?
01:21:27: Dass die aren wieder voll sind, dass da die Menschen sind und das feiern ...
01:21:33: Das fühlt sich ... Im Moment muss ich fast jedes Mal heulen, wenn ich auf die Bühne gehe Weil ich das so ... Das ist wirklich absurd.
01:21:43: Ich hab auch nie damit gerechnet, dass sich beim Leben noch mal einen Plattenvertrag unterschreiben und jetzt lande ich wieder genau da, wo ich angefangen habe.
01:21:50: Dass ja wie in der Hause kommen quasi!
01:21:53: Jetzt hab' ich aber noch eine letzte Frage.
01:21:57: Welcher Song beschreibt dein Leben am besten?
01:22:00: Walking in my shoes.
01:22:01: Die Bash Mode!
01:22:02: Wenn
01:22:02: ihr das nicht im Ohr habt, hört ihr euch das gleich noch mal ganz schnell an.
01:22:05: Packen wir natürlich mit in die Show-Notes.
01:22:07: eine Wiederholung mit dir, möchtet ihr auf jeden Fall haben?
01:22:11: Das war so
01:22:11: schön!
01:22:13: Danke!
01:22:13: Danke, danke, dass du hier warst.
01:22:15: Wir wünschen dir viel Erfolg, doi-doi-toi back home beim alten neuen Label und sind gespannt was da kommt und hören jetzt erstmal Christmas
01:22:24: on the dance floor von T-Seven.
01:22:26: Danke, danke!
01:22:27: Ich danke euch.
01:22:29: Jonas, danke schön.
01:22:30: Boris?
01:22:30: Vielen Dank für den Wein und die schöne
01:22:33: Erklärung.
01:22:43: Wir sagen herzlichen Dank, dass ihr dabei wart bei dieser Folge von Venyl & Wein.
01:22:48: Wir haben uns sehr wohlgefühlt.
01:22:49: Freut euch auf die nächste Episode von Venyl&Wein Und in der Zwischenzeit freuen wir uns wenn ihr vielleicht mal in die alten Episoden reinhört uns bewertet liked und Kommentare schickt.
01:23:02: Seid beim nächsten Mal wieder dabei, bei Penyl und Weih!
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